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Friday, June 12
 

10:00 CEST

Zu Rechtsextremen recherchieren
Friday June 12, 2026 10:00 - 11:00 CEST
Mit dem Rechtsextremismus weiter auf dem Vormarsch steht der Journalismus vor der Aufgabe sich in der Recherche zu stärken und zu schützen.
In dieser Runde berichten erfahrene Reporter:innen von ihren Erfahrungen in der Recherche zu Rechtsextremismus und laden zum Austausch über Tipps und Tools.

Was sind die Grundlagen des Schutzes? Wie dokumentiere ich am besten Social-Media-Accounts? Auf was muss man achten, wenn rechte Veranstaltungen dokumentiert? Welche Regeln sind mit Fake-/Rechercheaccounts zu beachten? Mit welchen Tricks kann man als Lokalreporter jahrelang rechte Umtriebe dokumentieren und den Rechten im Stadtbild trotzdem normal begegnen? Wie gehen wir mit den teils minderjährigen Jungnazis und strafbaren Inhalten um? Und welche Pannen sind uns schon passiert?
Moderators
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Annelie Naumann

Netzwerk Recherche / ZDF Magazin Royale

Speakers
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Jacob Queißner

Chefreporter (& eigentlich alles andere), Gerda
Jacob Queißner (*2000) ist freier Journalist/Fotograf aus Gera. Sein Einstieg in den Journalismus kam über den Fachbereich „historischer Motorsport“. 2021 ging er in seine Heimatstadt Gera zurück, um dort Lokaljournalismus zu machen. Im März 2024 ging er mit dem Lokalmagazin... Read More →
AK

Alexander Kalski

Reporter, Ostsee-Zeitung
Ich bin seit vier Jahren bei der Ostsee-Zeitung in Rostock und arbeite dort zu Lokalpolitik und Gesellschaft sowie Sicherheit. Ich interessiere mich für Radikalisierungswege und -strategien, daher setze ich bei meinen Recherchen einen Schwerpunkt auf Extremismus.
Friday June 12, 2026 10:00 - 11:00 CEST

10:45 CEST

Durchsuchungsbeschlüsse, Anklagen, Urteile: Wie orientiert man sich im Dickicht der Unterlagen zu Ermittlungen?
Friday June 12, 2026 10:45 - 11:45 CEST
Darf man eigentlich aus einer Anklageschrift zitieren? Und wie war das noch einmal - welche Behörde ist wann zuständig? Woher bekommt man überhaupt ein Urteil? Michael Haselrieder und Dajana Kollig berichten anhand ihrer Recherchen zu den Fällen eines angeklagten Staatsanwalts und eines angeklagten Polizisten Schritt für Schritt, wie man am besten vorgeht und worauf es jeweils zu achten gilt.
Speakers
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Dajana Kollig

Reporterin, paper trail media GmbH
Dajana ist seit vier Jahren investigative Reporterin bei paper trail media. Davor besuchte sie die Deutsche Journalistenschule in München.
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Michael Haselrieder

Redaktion frontal, ZDF
Michael Haselrieder, geboren 1978 in Dortmund, arbeitet seit 2014 als Redakteur und Autor beim ZDF-Magazin „frontal“. Seine Schwerpunkte sind investigative Berichte aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Seit 2018 hat er in zahlreichen Beiträgen und Dokumentationen regelmäßig... Read More →
Friday June 12, 2026 10:45 - 11:45 CEST
U1

10:45 CEST

How to Cold Contact Potential Sources via E-Mail
Friday June 12, 2026 10:45 - 11:45 CEST
Reporters’ approaches to crucial insiders are often ghosted – the potential sources don’t even bother to respond.  It’s an unfortunate point of failure in many investigations:  Not getting enough help particularly from knowledgeable former employees of the wrongdoing businesses and government agencies.  
  
Stefanie Dodt and Jim Mintz show how emails to formers often fail because they are boring, pushy or vague.  Successfully approaching people has little to do with being nice, or begging for help. The key that unlocks the cooperation of former employees is understanding the six ways you may be interesting to them, and to benefit from the six ways they may be interesting to you. 
  
Line by line, they demonstrate un-boring email examples that cannot be ghosted.  The result is information and help from inside perspectives that deepens your reporting. 

Speakers
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James Mintz

Seek Initiative
Jim Mintz is founder of the SEEK Initiative based in Berlin’s Publix. He has spent his life conducting investigations and training investigators. He began as an investigative reporter. For more than 15 years, he has been an adjunct professor of investigative reporting at the Columbia... Read More →
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Stefanie Dodt

Korrespondentin TV, ARD Studio Genf
Stefanie Dodt arbeitet seit August als ARD-Fernsehkorrespondentin am Studio Genf. Dort ist sie für die gesamte TV-Berichterstattung aus der Schweiz und über die dort ansässigen internationalen Organisationen zuständig. Stefanie Dodt war zuvor über 10 Jahre als Investigativjournalistin... Read More →
Friday June 12, 2026 10:45 - 11:45 CEST
K1
  Investigative Methoden
  • Sprache | Language English
  • format csv

10:45 CEST

Spurensuche Geschichte - Investigative Methoden am Beispiel der NS-Zeit
Friday June 12, 2026 10:45 - 11:45 CEST
Was passiert, wenn investigativer Journalismus nicht nur die Gegenwart oder die jüngste Vergangenheit beleuchtet – sondern den Blick weit zurück richtet?
Was wäre, wenn wir unsere investigativen Werkzeuge nutzen, um historische Ereignisse neu zu untersuchen?
Wie kommen wir der Wahrheit wirklich näher?

In dieser Veranstaltung möchte ich erklären, wie sich Menschen und Ereignisse aus der Vergangenheit recherchieren lassen. Ich möchte einen Einblick geben in historische Recherchen, vor allem zur Zeit des Nationalsozialismus und zum Wettlauf um die erste Atombombe in Europa. Ich möchte darlegen, wie man Zeitzeug:innen auch Jahrzehnte nach den Geschehnissen sensibel und wirkungsvoll interviewt, wo sich originales Archivmaterial finden lässt und wie zweifelhafte Quellen entlarvt werden können.
Dies soll eine praxisnahe Session sein, die zeigt, wie Geschichte durch investigative Geschichten lebendig und ggf. korrigiert wird – vielschichtig, nuanciert und packend erzählt.
Speakers
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Astrid Viciano

Cross-Border-Recherchen, Vorstand WPK/EFSJ, Freie Wissenschaftsjournalistin
Astrid Viciano is a Spanish/German journalist and MD who has worked as a staff reporter at Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Focus and stern in Germany. Today, she is the editor-in-chief of the German Health News Review (medien-doktor.de), and works as a freelance investigate science... Read More →
Friday June 12, 2026 10:45 - 11:45 CEST
K6

10:45 CEST

Wie du Undercover in einer Diktatur recherchierst – ohne aufzufliegen
Friday June 12, 2026 10:45 - 11:45 CEST
Undercover-Recherchen sind immer heikel: Zeitaufwändig, teuer, psychisch herausfordernd, nicht selten juristisch tricky und manchmal auch richtig gefährlich für die Reporter:innen. Undercover-Recherchen in einer Diktatur sind all das in Potenz. Im schlimmsten Fall enden sie für dich oder deine Informant:innen im Gefängnis – und zwar in einem Land ohne Rechtsstaatsprinzipien.
Wie musst du dich also vorbereiten? Wie fliegst du nicht auf und was gibt es auch juristisch zu beachten?

Antworten auf diese Fragen wollen wir euch an einem konkreten Beispiel aufzeigen. Die Recherche war Teil des „stern Investigativ“-Projekts „Todesfalle Rotes Meer“, bei dem wir die Ursachen für eine Serie tödlicher Schiffsunglücke im Roten Meer aufgeklärt haben.
Die Luxusyacht "Sea Story" sank im Roten Meer, elf Menschen starben, darunter drei deutsche Tauchtouristen. Medien aus aller Welt berichteten tagelang. Und die ägyptische Militärdiktatur und ihre Behörden wollten unbedingt verhindern, dass die Ursachen ans Licht kommen.
Wie also kommt man an schriftliche Beweise, wenn eine Regierung diese Dokumente wie ein Staatsgeheimnis hütet?
Wie findet man Informanten, obwohl Zeugen vom Sicherheitsapparat unter Druck gesetzt werden?

Eine offene Recherche in Ägypten war in diesem Fall keine Option, sie hätte sowohl uns als auch unsere Gesprächspartner:innen in große Gefahr gebracht.
Stattdessen recherchierten wir verdeckt in Ägypten – mit Legenden und versteckten Kameras. Schon Monate vor der Abreise erfanden wir Tarnidentitäten, bauten uns Profile in Sozialen Medien auf. Mit Sicherheits- und IT-Expert:innen besprachen wir, was wir bei der Undercover-Recherche in dem Überwachungsstaat beachten mussten und welche technische Ausrüstung wir brauchten. Am Ende reisten wir mit einer als geheim eingestuften Ermittlungsakte im Gepäck nach Hause.
Die Session soll euch einen Einblick in unsere Arbeit geben – und handfeste Tipps, was ihr bei Recherchen in Diktaturen beachten müsst.
Speakers
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Marc Neller

Ressortleiter Recherche, stern
Jahrgang 1973, Studium: Germanistik, Journalistik und Psychologie. Hat bei der „Thüringer Allgemeinen“ volontiert, als Reporter für den „Tagesspiegel“ (Dritte Seite) und „Handelsblatt“ gearbeitet. Ab 2010 war er in verschiedenen Funktionen für die „Welt am Sonntag... Read More →
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Tina Kaiser

Autorin stern/stern Investigativ, stern
Tina Kaiser arbeitet sei 2022 beim stern und bei stern Investigativ, dem crossmedialen Rechercheformat von RTL und stern. Zuletzt machte das Team u.a. mit Enthüllungen zur Charité, zu Tesla, Reichsbürgern, der jugendlichen Naziterrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle" und der Rekonstruktion... Read More →
Friday June 12, 2026 10:45 - 11:45 CEST
K0 (Gästezentrum)

12:00 CEST

The biggest crime you never heard of - Das Geschäft mit den Baby-Aalen
Friday June 12, 2026 12:00 - 13:00 CEST
Für die 90-minütige Dokumentation, ausgestrahlt bei ARTE, ZDF Kultur und der BBC, haben wir über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren recherchiert. Die Arbeit erfolgte in einem internationalen Team investigativer Journalistinnen und Journalisten. Grundlage der Recherche waren umfangreiche OSINT- und Datenanalysen, kombiniert mit exklusivem Zugang zu kriminellen Netzwerken, Strafverfolgungsbehörden sowie renommierten Investigativjournalist:innen.

Der Film folgt den Routen eines kaum bekannten, aber milliardenschweren Schwarzmarkts: dem illegalen Handel mit Baby-Aalen. Über Flüsse, Landesgrenzen und informelle Handelsplätze hinweg zeichnet die Recherche ein globales Netzwerk nach, in dem europäische Händler, zwielichtige Mittelsmänner und eine massive internationale Nachfrage aufeinandertreffen.
Unter der Oberfläche der weltweiten Wasserwege verläuft einer der geheimnisvollsten und zugleich lukrativsten Handelsströme der Gegenwart. Der Film erzählt die Geschichte eines globalen Systems, das sich um eines der rätselhaftesten Lebewesen der Natur gebildet hat — und macht sichtbar, wie brüchig die moralischen Grenzen zwischen wirtschaftlichem Überleben, organisierter Gier und Naturschutz geworden sind.

Was als Recherche zu einer scheinbar obskuren Nische der Fischerei begann, entwickelte sich zu einer umfassenden Untersuchung globalisierter Kriminalität und systematischer ökologischer Vernachlässigung. Obwohl der Europäische Aal offiziell als vom Aussterben bedroht gilt, ist er zu einer der wertvollsten Waren auf dem internationalen Schwarzmarkt geworden — nach Gewicht teurer als Kokain und eines der weltweit am häufigsten illegal gehandelten Tiere.
Der Film legt eine verborgene Ökonomie offen, die in rechtlichen und moralischen Grauzonen floriert. Er ist zugleich eine investigative True-Crime-Erzählung und eine Analyse der dunklen Seiten der Globalisierung — sichtbar gemacht am Beispiel eines kleinen, nahezu unsichtbaren Lebewesens.
Speakers
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Marcel Ozan Riedel

Filmeditor | Co-Regie
Marcel Ozan Riedel ist seit 2009 als freiberuflicher Filmeditor tätig, mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm. Seine Ausbildung in Montage, Kamera, Ton, Musik und grafischer Gestaltung ist überwiegend autodidaktisch geprägt und bildet die Grundlage für seine Arbeit an zahlreichen... Read More →
avatar for Sebastian Weis

Sebastian Weis

Regisseur, Freier Journalist
Sebastian Weis hat als Regisseur Filme für zahlreiche internationale Sender gedreht und aus Konflikt- und Kriegsgebieten, darunter Syrien, Irak, Mali und der Ukraine berichtet. Von 2015 bis 2020 war er Senior Producer bei VICE Deutschland. Seine Arbeiten verbinden investigative Recherche... Read More →
Friday June 12, 2026 12:00 - 13:00 CEST
K0 (Gästezentrum)

14:00 CEST

Wie wir den Hacker fanden, der die taz angegriffen hat
Friday June 12, 2026 14:00 - 15:00 CEST
Am 23. Februar 2025, dem Tag der vorgezogenen Bundestagswahl, greift ein Hacker die taz an. Es gelingt ihm, unsere Webseite für mehrere Stunden lahmzulegen. Er trifft uns an empfindlicher Stelle: An einem für eine Nachrichtenredaktion so wichtigen Tag können wir online nicht berichten. Leser:innen, die taz.de ansteuern, bekommen eine Fehlermeldung. Erst später stellt sich heraus: Es war nicht das erste Mal, dass der Hacker ein Medium attackierte. Vor allem in Ungarn, aber auch in Österreich, hatte er bereits liberale und unabhängige Medien sabotiert. Auch die taz griff er nicht zum ersten Mal an.

Wir können das heute so klar benennen, weil die taz auf die Hackeraktion nicht nur mit technischen Gegenmaßnahmen reagierte, sondern auch mit journalistischer Recherche: Wir konnten herausfinden, woher der Angreifer kam.
Das ist in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich. Einerseits, weil wir in der taz dafür eine ungewohnte Kooperation zwischen IT-Abteilung und Redaktion eingingen. Andererseits, weil unsere Transparenz über den Cyberangriff in der deutschen Medienlandschaft außergewöhnlich ist. Zusammen mit Pierre van Dinh aus der IT-Abteilung des Medienhauses sind wir, die zwei Redakteur:innen Jean-Philipp Baeck und Anne Fromm, für unsere Recherche unter anderem die Logfiles des Angriffs durchgegangen. Was für uns zunächst aussah wie unverständliches Kauderwelsch, entpuppte sich schnell als wichtige Spur: Der Hacker hatte über die Serverprotokolle Botschaften an uns geschickt. So sind wir darauf gestoßen, dass er bereits zuvor unabhängige Medien in Ungarn und auch die taz angegriffen hatte.

Wir sprachen mit anderen betroffenen Medien, trugen deren Erkenntnisse zusammen. In Hackerforen im Darknet fanden wir weitere Hinweise auf eine groß angelegte Angriffswelle gegen westliche Medien. Auf so viel Auskunftsfreude wie bei anderen europäischen Medien stießen wir in Deutschland nicht. Zwar bestätigten uns Kolleg:innen, dass auch ihre Häuser häufig solche Attacken erleben wie wir. Öffentlich darüber sprechen wollte allerdings niemand.

Wir finden es wichtig, transparent zu machen, wie sehr die freie Presse mittlerweile unter digitalem Beschuss steht. Wir wollen darüber sprechen, wie und warum wir diese Recherche gemacht haben – und gleichzeitig aufzeigen, dass wir sie allein nicht hätten stemmen können.
Ganz wesentlich für unsere Recherche war die Kooperation mit unserem Kollegen aus der IT und mit den anderen Medien in Ungarn und Österreich.
Speakers
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Anne Fromm

Ressortleitung Reportage & Recherche, taz
arbeitet seit 2014 bei der taz, zunächst im Medienressort, seit 2021 im Ressort Reportage/Recherche, mit Schwerpunkt auf Investigativrecherche. Leitet das Ressort seit Sommer 2023
avatar for Jean-Philipp Baeck

Jean-Philipp Baeck

Investigativreporter, taz, die tageszeitung
Baeck arbeitet investigativ als Reporter bei der taz und ist stellv. Leiter des Ressorts Reportage & Recherche. Er war zuvor Produktentwickler der taz im Netz, Chef vom Dienst der taz nord in Hamburg, Redakteur und Volontär der taz in Bremen. Er arbeitet seit 2011 als Journalist... Read More →
avatar for Pierre Dinh van

Pierre Dinh van

SysAdmin / EDV, taz, die tageszeitung
*1983. Seit 2016 als Unix Administrator in der taz beschäftigt. Ich mag keine proprietäre Software und lehne Cloud-Providers grundsätzlich ab.
Friday June 12, 2026 14:00 - 15:00 CEST
K0 (Gästezentrum)

15:30 CEST

Damascus Dossier: The Challenges of Working with Traumatizing Content
Friday June 12, 2026 15:30 - 16:30 CEST
Last December, the international investigative project “Damascus Dossier” was published. The investigation is based, among other materials, on several tens of thousands of photographs showing people who were tortured to death or died of starvation. The work posed numerous challenges for NDR and ICIJ, the organizations behind the project.

Among the questions the team faced were: How can an international investigation involving tens of thousands of images be organized when the content is so disturbing that it may traumatize staff? What is the best way for reporters to approach surviving relatives who may have been searching for their loved ones for many years and may not yet have been informed of their death? How can reporting on such a sensitive topic be conducted in a way that balances the interests of the public with those of the bereaved?

Amir Musawy, Jelena Cosic, and Lena Kampf played key roles in the Damascus Dossier project. The panel offers insights into their working methods and explains the techniques they used to handle this sensitive investigation.
Moderators
avatar for Sarah Ulrich

Sarah Ulrich

(Investigativ-) Reporterin, Frei
Sarah Ulrich ist eine freie Journalistin und Investigative Reporterin. Der Fokus ihrer Recherchen liegt auf Machtmissbrauch, rechts(extremen) Netzwerken und genderspezifischer Gewalt. Mit ihrer Arbeit strebt sie einen feministischen Blickwinkel auf unterrepräsentierte Themen und... Read More →
Speakers
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Lena Kampf

Stv. Ressortleiterin Investigative Recherche, Süddeutsche Zeitung
Lena Kampf arbeitet seit Mai 2022 als Redakteurin im Ressort Investigative Recherche und ist seit Dezember 2022 Stellvertretende Ressortleiterin. Sie hat 2019 mit einer Reportage über die #Metoo-Bewegung im Europaparlament den Deutsch-Französischen Journalistenpreis gewonnen und... Read More →
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Amir Musawy

Freier Mitarbeiter, NDR
Investigativjournalist und Freier Mitarbeiter beim NDR
Friday June 12, 2026 15:30 - 16:30 CEST
K3
  Investigative Methoden
  • Sprache | Language English
  • format csv

15:30 CEST

Zu dicht dran: Wann Grenzen setzen wichtiger ist als Nähe
Friday June 12, 2026 15:30 - 16:30 CEST
Gute Geschichten brauchen Nähe. Aber zu viel Nähe kann belastend sein. Was schützt bei harten Themen davor, nicht selbst unter der Recherche zu leiden? Wie reagiere ich, wenn mich eine Situation emotional überfordert? Wie kann man sich abgrenzen, um aufdringliche Nähe von Protagonist:innen gar nicht erst entstehen zu lassen? Was kann man tun, wenn Protagonist:innen auch nach der Veröffentlichung penetrant den Kontakt suchen? Wie beendet man die Arbeitsbeziehung zwischen Journalist:in und Quelle auf professionelle Weise? Wir teilen praktische Tipps bei Probleme durch zu viel Nähe im Recherche-Alltag.
Moderators
MB

Margherita Bettoni

Freie Journalistin, Netzwerk Recherche
Margherita Bettoni ist freie Investigativjournalistin für Print und Fernsehen. Sie ist Co-Autorin der Bücher „Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. pack aus“, "Unbias the News: Why diversity matters for journalism", „Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens... Read More →
Speakers
avatar for Friederike Engst

Friederike Engst

Psychologische Psychotherapeutin, Helpline von Netzwerk Recherche
Friederike Engst is a psychological psychotherapist (CBT, trauma therapy/EMDR), behavior and communication trainer and has been giving seminars and workshops for a wide range of groups since 2005. After professional positions in science and in prevention in the area of work and health... Read More →
avatar for Jörg Diehl

Jörg Diehl

Leiter Recherchekooperation, NDR-WDR-SZ
Jörg Diehl leitet seit Januar 2026 die Recherchekooperation des Norddeutschen Rundfunks, Westdeutschen Rundfunks und der Süddeutschen Zeitung. Zuvor arbeitete er fast 20 Jahre lang für den SPIEGEL, zuletzt als Ressortleiter Deutschland und Koordinator Investigativ. Er studierte... Read More →
avatar for Julia  Cruschwitz

Julia Cruschwitz

investigative journalist, freelance
I am an investigative journalist specialized to report on violence against women and children and how to prevent it.
Friday June 12, 2026 15:30 - 16:30 CEST
U2

16:45 CEST

Besser schnüffeln (mit Hund)
Friday June 12, 2026 16:45 - 17:45 CEST
Recherche-Werkstatt, ausgehend von Martins Podcast "Hateland" – Herausforderungen, Arbeit mit Aktenbeständen, Praxistipps zum Umgang mit laufendem Mikro und Feldrecherche vor Ort
Moderators
avatar for Azadê Peşmen

Azadê Peşmen

Journalitst, Host, Producer, rabbithole media
Azadê Peşmen ist Gründer*in von rabbithole media. Das erste Mal war Azadê mit 22 Jahren beim argentinischen Community-Radio Radio Gráfica in der Rap-Sendung „Rimas Rebeldes“ on air. Seit einem Volontariat beim Deutschlandfunk berichtet Azadê heute aus Brasilien, der Türkei... Read More →
Speakers
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Martin Kaul

Reporter, WDR Investigativ (Recherchekooperation NDR, WDR, SZ)
Martin Kaul, Jahrgang 1981, arbeitet für WDR Investigativ in der Recherchekooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung und ist Mitglied im Vorstand von Reporter ohne Grenzen.   (Fotocredit: Dietmar Gust)
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Helene Fröhmcke

WDR
Helene Fröhmcke ist 1999 in Berlin geboren und absolvierte ihr Volontariat beim WDR in Köln. Seit 2025 arbeitet sie als Reporterin für WDR-Investigativ in der Recherchekooperation von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung.
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Holly

Recherchehund, WDR
Treuer Partner, Gutes Näschen.
Friday June 12, 2026 16:45 - 17:45 CEST
K3

16:45 CEST

Dead in the Water - using OSINT-Tools to monitor Russia's shadowfleet and other sketchy boats
Friday June 12, 2026 16:45 - 17:45 CEST
Schrottreife Tanker. Schiffe als Operationsbasen für Dronen. Schiffe, die Infrastruktur angreifen. Es ist derzeit viel los auf der Ostsee und den Weltmeeren. Die russische Schattenflotte und andere sketchy boats machen Schlagzeilen. Aber was müssen Journalistinnen und Journalisten über Schiffe, Flaggen oder Sanktionen wissen? Welche Daten gibt es bei Schiffstrackern wie MarineTraffic? Der dänische OSINT-Experte Christian Panton zeigt ganz praktisch, was man tun kann.

Tankers ready for the scrapyard. Ships as operational bases for drones. Ships attacking infrastructure. There's a lot going on right now in the Baltic Sea and the world's oceans. The Russian shadow fleet and other sketchy boats are making headlines. But what do journalists need to know about ships, flags, or sanctions? What data is available on ship trackers like MarineTraffic? Danish OSINT expert Christian Panton gives a practical demonstration of what can be done.
Speakers
avatar for Claus Hesseling

Claus Hesseling

KI und Daten, NDR / Trainer
Claus ist freier Datenjournalist und Trainer. Er ist KI-Experte beim NDR und bringt Menschen Recherche, Daten, Coding und KI bei.
avatar for Christian Panton

Christian Panton

Independent
Christian Panton is an independent researcher. His current work centres on tracking the shadow fleet at sketchy.boats.
Friday June 12, 2026 16:45 - 17:45 CEST
K10 (Restaurantbereich)
  Investigative Methoden
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