TikTok, YouTube, Instagram oder Podcasts: Newsfluencer sind längst Teil der öffentlichen Meinungsbildung. Sie erreichen insbesondere junge Zielgruppen, setzen politische Themen und konkurrieren zunehmend mit klassischen Medienangeboten um Aufmerksamkeit, Vertrauen und Reichweite.
Doch was unterscheidet journalistische Arbeit in Redaktionen von unabhängigen Formaten auf Social Media? Welche Chancen entstehen durch neue Erzählformen und direkte Publikumsbindung – und wo liegen Risiken hinsichtlich Glaubwürdigkeit, Qualitätssicherung und Desinformation?
Das Panel diskutiert die veränderten Machtverhältnisse im digitalen Nachrichtenmarkt und fragt, wie Medienhäuser auf den strukturellen Wandel reagieren können. Welche Erwartungen richten sich an Newsfluencer? Welche journalistischen Standards gelten plattformübergreifend? Und welche Rolle spielen Persönlichkeit, Haltung und wirtschaftlicher Druck in einer zunehmend personalisierten Medienöffentlichkeit?
Eine gemeinsame Diskussion über neue Öffentlichkeiten, veränderte Mediennutzung und die Zukunft journalistischer Glaubwürdigkeit.
Links zum Thema:Übermedien / Thomas Knüwer: „
Wie die Ära der „Superinfluencer“ den Journalismus verändern wird“
Studie der Landesanstalt für Medien NRW: „Political Influencer zwischen Journalismus und Algorithmus“Studie des Reuters Institute for the Study of Journalism: „Mapping News Creators and Influencers in Social and Video Networks“