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SUMMARY:Einlass & Registrierung (durchgehend ab 8:30)
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SUMMARY:Meet-up für Neulinge
DESCRIPTION:Bei unserem Meet-Up für Jahreskonferenz-Neulinge geben wir wichtige Tipps und bieten einen kleinen Rundgang für zwei wunderbare Tage auf dem NDR-Gelände.
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SUMMARY:Begrüßung Freitag
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SUMMARY:Zu Rechtsextremen recherchieren
DESCRIPTION:Mit dem Rechtsextremismus weiter auf dem Vormarsch steht der Journalismus vor der Aufgabe sich in der Recherche zu stärken und zu schützen.\nIn dieser Runde berichten erfahrene Reporter:innen von ihren Erfahrungen in der Recherche zu Rechtsextremismus und laden zum Austausch über Tipps und Tools.\n\nWas sind die Grundlagen des Schutzes? Wie dokumentiere ich am besten Social-Media-Accounts? Auf was muss man achten\, wenn rechte Veranstaltungen dokumentiert? Welche Regeln sind mit Fake-/Rechercheaccounts zu beachten? Mit welchen Tricks kann man als Lokalreporter jahrelang rechte Umtriebe dokumentieren und den Rechten im Stadtbild trotzdem normal begegnen? Wie gehen wir mit den teils minderjährigen Jungnazis und strafbaren Inhalten um? Und welche Pannen sind uns schon passiert?
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SUMMARY:Rassismus und Diskriminierung in Redaktionen: Was sich jetzt ändern muss
DESCRIPTION:Seit Jahren betonen Medienhäuser ihren Anspruch auf mehr Diversität. Doch wie erleben BIPOC und migrantische Journalist:innen den Redaktionsalltag tatsächlich?\nUm diese Lücke zwischen Selbstbild und Realität sichtbar zu machen\, hat das Kitt Kollektiv im vergangenen Jahr erstmals eine groß angelegte Umfrage unter BIPOC und migrantischen Journalist:innen durchgeführt. Über 200 Betroffene berichten darin und in vertiefenden Gesprächen von strukturellen Missständen: von rassistischen Mikroaggressionen\, Diskriminierung aufgrund von Akzent oder (zugeschriebener) Herkunft\, fehlenden Ansprechstellen – und von einem systematischen Wegschauen bei Beschwerden. Viele haben die Branche bereits verlassen oder ziehen diesen Schritt ernsthaft in Erwägung.\n\nIn diesem Panel stellen wir die zentralen Recherche-Ergebnisse vor und diskutieren sie gemeinsam mit Betroffenen. Welche strukturellen Veränderungen brauchen Redaktionen wirklich? Wie können wirksame Beschwerde- und Antidiskriminierungsstellen aussehen? Und welche Formen von Solidarität unter Kolleg:innen sind notwendig\, um Machtungleichgewichte zu durchbrechen?\n\nDas Kitt Kollektiv ist ein FLINTA*-Zusammenschluss von neun Journalist:innen. Gegründet aus der Erfahrung von Vereinzelung als Freie und mangelnder Diversität in deutschen Redaktionen\, versteht sich Kitt als kollektiver Versuch\, Strukturen zu reparieren – oder neu zusammenzufügen\, wo sie bislang ausschließend und brüchig sind.
CATEGORIES:REPRÄSENTATION UND VIELFALT IM JOURNALISMUS
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SUMMARY:Keynote – Wer schreibt Wirklichkeit?
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SUMMARY:Chill Mal! 10 wirklich praktische Tipps gegen Stress im Redaktionsalltag
DESCRIPTION:Wächst dir die Arbeit über den Kopf? Zu viele Themen\, zu wenig Zeit? Und das alles bei mieser Bezahlung? Droht Stellenabbau im Haus? Stellt die Chefredaktion unrealistische Erwartungen an dein Team? Läuft die Jagd nach Klicks deinem journalistischen Anspruch zuwider? Die großen strukturellen Probleme unserer Branche verstärken den Stress im journalistischen Alltag. Vieles lässt sich nicht so einfach ändern. Wir zeigen dir Wege\, wie du trotzdem für Entlastung in deinem Arbeitsalltag sorgen kannst.
CATEGORIES:BERUF UND GESCHÄFTSMODELLE
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SUMMARY:Von der Recherche zum Sachbuch
DESCRIPTION:„Das müsste man eigentlich nochmal größer machen.“ \nJede:r Investigativjournalist:in kennt diesen Gedanken nach einer eigenen Recherche. Und was könnte es Größeres geben als ein Sachbuch? \nEs ist die perfekte Möglichkeit\, einem Thema mehr Tiefe zu geben und interessierten Leser:innen noch mehr Infos zur Verfügung zu stellen – meist mit deutlich mehr Recherche-Zeit.\n\n\nIn diesem Panel geht es um die Fragen: \nWie finde ich ein gutes Thema für ein spannendes\, narratives Sachbuch? Wie erkenne ich\, ob sich ein Thema wirklich für ein Sachbuch eignen könnte? Was sind Best Practices? Was wollen die Agenturen und die Verlage? Inwiefern recherchiere ich anders für ein Sachbuch als für einen Artikel\, einen Podcast oder einen TV-Beitrag? Und wie lässt sich so ein Buch überhaupt finanzieren?\n\nDabei sprechen wir sowohl mit einer Journalistin\, die erfolgreich Sachbücher schreibt\, und mit einer Literaturagentin.
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SUMMARY:Wie Informationsfreiheitsanfragen im Ausland einen deutschen Medizinskandal aufgedeckt haben
DESCRIPTION:Das Rechercheteam hat einen Medizinskandal aufgedeckt\, der letztlich alle betrifft: Über 100 Ärzt:innen in ganz Europa praktizieren weiter\, obwohl sie anderswo längst ihre Approbation verloren haben – etwa wegen sexuellen Missbrauchs oder schwerer Behandlungsfehler. Die Öffentlichkeit wusste davon bislang nichts. Erst die Recherche #BadPractice hat diesen Missstand sichtbar gemacht. \nAnne Herzlieb\, Susanne Amann und Sophia Stahl hatten dabei eine tragende Rolle und deckten allein in Deutschland 30 Fälle auf – darunter einen Arzt\, der hier weiter praktiziert\, obwohl das norwegische Gesundheitsministerium ihn als gefährlich einstuft und mehrfach vor ihm gewarnt hat.\n\nMöglich wurde diese Recherche durch Datensätze\, die über Informationsfreiheitsanfragen im Ausland erstritten wurden. Doch wie stellt man solche Anfragen überhaupt? Wie wertet man anschließend mehr als zwei Millionen Datensätze aus? Und wie führt man Gespräche mit Ärztekammern und Approbationsbehörden\, die sich immer wieder hinter dem Argument des Datenschutzes verschanzen?\nDas Panel ist daher ein praxisnaher Einblick in internationale Datenrecherche: Wie man Informationen jenseits deutscher Datenschutzgrenzen erlangt\, wie man große Datensätze strukturiert – und wie man damit am Ende trotz Widerständen zu einer belastbaren Veröffentlichung kommt.
CATEGORIES:INTERNATIONAL
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SUMMARY:Durchsuchungsbeschlüsse\, Anklagen\, Urteile: Wie orientiert man sich im Dickicht der Unterlagen zu Ermittlungen?
DESCRIPTION:Darf man eigentlich aus einer Anklageschrift zitieren? Und wie war das noch einmal - welche Behörde ist wann zuständig? Woher bekommt man überhaupt ein Urteil? Michael Haselrieder und Dajana Kollig berichten anhand ihrer Recherchen zu den Fällen eines angeklagten Staatsanwalts und eines angeklagten Polizisten Schritt für Schritt\, wie man am besten vorgeht und worauf es jeweils zu achten gilt.
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SUMMARY:How to Cold Contact Potential Sources via E-Mail
DESCRIPTION:Reporters’ approaches to crucial insiders are often ghosted – the potential sources don’t even bother to respond. &nbsp\;It’s an unfortunate point of failure in many investigations: &nbsp\;Not getting enough help particularly from knowledgeable former employees of the wrongdoing businesses and government agencies. &nbsp\;\n&nbsp\;&nbsp\;\nStefanie Dodt and Jim Mintz show how emails to formers often fail because they are boring\, pushy or vague. &nbsp\;Successfully approaching people has little to do with being nice\, or begging for help. The key that unlocks the cooperation of former employees is understanding the six ways you may be interesting to them\, and to benefit from the six ways they may be interesting to you.&nbsp\;\n&nbsp\;&nbsp\;\nLine by line\, they demonstrate un-boring email examples that cannot be ghosted. &nbsp\;The result is information and help from inside perspectives that deepens your reporting.&nbsp\;\n\n
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SUMMARY:Spurensuche Geschichte - Investigative Methoden am Beispiel der NS-Zeit
DESCRIPTION:Was passiert\, wenn investigativer Journalismus nicht nur die Gegenwart oder die jüngste Vergangenheit beleuchtet – sondern den Blick weit zurück richtet?\nWas wäre\, wenn wir unsere investigativen Werkzeuge nutzen\, um historische Ereignisse neu zu untersuchen?\nWie kommen wir der Wahrheit wirklich näher?\n\nIn dieser Veranstaltung möchte ich erklären\, wie sich Menschen und Ereignisse aus der Vergangenheit recherchieren lassen. Ich möchte einen Einblick geben in historische Recherchen\, vor allem zur Zeit des Nationalsozialismus und zum Wettlauf um die erste Atombombe in Europa. Ich möchte darlegen\, wie man Zeitzeug:innen auch Jahrzehnte nach den Geschehnissen sensibel und wirkungsvoll interviewt\, wo sich originales Archivmaterial finden lässt und wie zweifelhafte Quellen entlarvt werden können.\nDies soll eine praxisnahe Session sein\, die zeigt\, wie Geschichte durch investigative Geschichten lebendig und ggf. korrigiert wird – vielschichtig\, nuanciert und packend erzählt.
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SUMMARY:Wie du Undercover in einer Diktatur recherchierst – ohne aufzufliegen
DESCRIPTION:Undercover-Recherchen sind immer heikel: Zeitaufwändig\, teuer\, psychisch herausfordernd\, nicht selten juristisch tricky und manchmal auch richtig gefährlich für die Reporter:innen.&nbsp\;Undercover-Recherchen in einer Diktatur sind all das in Potenz. Im schlimmsten Fall enden sie für dich oder deine Informant:innen im Gefängnis – und zwar in einem Land ohne Rechtsstaatsprinzipien.\nWie musst du dich also vorbereiten? Wie fliegst du nicht auf und was gibt es auch juristisch zu beachten?\n\nAntworten auf diese Fragen wollen wir euch an einem konkreten Beispiel aufzeigen. Die Recherche war Teil des „stern Investigativ“-Projekts „Todesfalle Rotes Meer“\, bei dem wir die Ursachen für eine Serie tödlicher Schiffsunglücke im Roten Meer aufgeklärt haben.\nDie Luxusyacht "Sea Story" sank im Roten Meer\, elf Menschen starben\, darunter drei deutsche Tauchtouristen. Medien aus aller Welt berichteten tagelang. Und die ägyptische Militärdiktatur und ihre Behörden wollten unbedingt verhindern\, dass die Ursachen ans Licht kommen.\nWie also kommt man an schriftliche Beweise\, wenn eine Regierung diese Dokumente wie ein Staatsgeheimnis hütet?\nWie findet man Informanten\, obwohl Zeugen vom Sicherheitsapparat unter Druck gesetzt werden?\n\nEine offene Recherche in Ägypten war in diesem Fall keine Option\, sie hätte sowohl uns als auch unsere Gesprächspartner:innen in große Gefahr gebracht.\nStattdessen recherchierten wir verdeckt in Ägypten – mit Legenden und versteckten Kameras. Schon Monate vor der Abreise erfanden wir&nbsp\;Tarnidentitäten\, bauten uns Profile in Sozialen Medien auf. Mit Sicherheits- und IT-Expert:innen besprachen wir\, was wir bei der Undercover-Recherche in dem Überwachungsstaat beachten mussten und welche technische Ausrüstung wir brauchten. Am Ende reisten wir mit einer als geheim eingestuften Ermittlungsakte im Gepäck nach Hause.\nDie Session soll euch einen Einblick in unsere Arbeit geben – und handfeste Tipps\, was ihr bei Recherchen in Diktaturen beachten müsst.
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SUMMARY:Lightning Talks: KI in der Investigation
DESCRIPTION:Videomaterial übersetzen\, Recherchen ohne Programmierkenntnisse automatisieren\, große Mengen von Dokumenten durchsuchbar machen: KI-Systeme unterstützen Investigativjournalist:innen mittlerweile in vielen Bereichen. Die Referent:innen stellen in Kurzvorträgen handfeste Tools und Workflows vor\, die investigative Recherchen auf ein neues Level heben können.
CATEGORIES:KI UND RECHERCHE
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SUMMARY:Der Rückschlag ist da - welche Klimarecherchen bleiben?
DESCRIPTION:Seit 2022 hat sich die Klimaberichterstattung in deutschen Medien halbiert\, viele Formate wurden eingestellt. Dabei bestätigen sich die düstersten Prognosen: Wetterextreme nehmen zu\, die Folgekosten explodieren. In dieser Runde diskutieren wir mit verantwortlichen Journalist:innen\, warum die Berichterstattung abnimmt\, was weiterhin gelingt und welche Zukunft Klimarecherchen haben.
CATEGORIES:KLIMAJOURNALISMUS
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SUMMARY:Wann darf ich Namen nennen? Wann Fotos zeigen? Persönlichkeitsrecht vs. öffentliches Interesse
DESCRIPTION:„Hören Sie auf\, mich zu filmen!“\, forderte ein Demonstrant auf einer Pegida-Demonstration in Dresden von einem Kamerateam des ZDF. „Sie begehen eine Straftat!“\nDurfte das Kamerateam den Demo-Teilnehmer filmen? Oder wurden dadurch seine Persönlichkeitsrechte verletzt?\n\nDas allgemeine Persönlichkeitsrecht schützt nicht nur das Recht am am eigenen Bild\, sondern auch das Recht am eigenen Wort und am eigenen Namen\, es schützt Privatsphäre und Ehre.\nBei journalistischer Berichterstattung kommt es regelmäßig zu einem Interessenkonflikt zwischen dem Persönlichkeitsrecht und dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit. Es muss daher in jedem Einzelfall eine Abwägung zwischen den beiden Interessen stattfinden\, die im Zweifel auch von Gerichten überprüft wird.\nJe prominenter eine Person ist\, desto eher muss sie es hinnehmen\, fotografiert oder gefilmt zu werden. Dies kann auch für andere Personen gelten\, wenn sie nur vorübergehend in den Fokus der Öffentlichkeit geraten\, etwa Straftäter:innen während eines Prozesses. Doch dies sind nur grobe Anhaltspunkte\, denn es muss immer konkret im Einzelfall abgewogen werden: Was wiegt mehr? Das Persönlichkeitsrecht der Betroffenen oder der Anspruch der Öffentlichkeit auf Information?\n\nDas Panel stellt diese – manchmal schwierige – Güterabwägung anhand konkreter Fälle aus der Praxis exemplarisch dar.
CATEGORIES:MEDIENRECHT UND INFORMATIONSFREIHEIT
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SUMMARY:Spywarechecks am Stand von Reporter ohne Grenzen
DESCRIPTION:An beiden Tagen bietet das Forensik Team von Reporter ohne Grenzen an\, Geräte auf Spuren von Spionagesoftware zu untersuchen. Die Analysen können direkt vor Ort am RSF Stand durchgeführt werden\, ein Ergebnis gibt es ca. 20 Minuten später.
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SUMMARY:"Lügner\, Staatsfunk\, Mainstream-Medien!" Wie wir das Vertrauen der Menschen wiedergewinnen können
DESCRIPTION:Viel zu viele Menschen begegnen dem Journalismus mit Ablehnung. Misstrauen herrscht gerade bei den Streitfragen unserer Zeit wie Migration oder Klimawandel\, die in polarisierten Debatten verhandelt werden.&nbsp\;In dieser Session diskutieren wir Ideen und Ansätze\, wie wir verloren gegangenes Vertrauen in den Journalismus wieder aufbauen können. Müssen wir unsere Arbeitsweisen transparenter machen\, den Dialog mit dem Publikum ernst nehmen und in der Berichterstattung weniger auf Eskalation\, mehr auf Einordnung und Lösungen setzen?
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SUMMARY:No-Go-Areas für Journalist*innen? Recherchieren unter Druck
DESCRIPTION:Angriffe\, Einschüchterung\, juristische Drohungen: Für Journalist:innen werden bestimmte Orte\, Themen und Akteure zunehmend zur Gefahrenzone. Gerade bei Recherchen zur extremen Rechten oder in Regionen mit aktiven Neonazi-Strukturen stößt journalistische Arbeit stößt zuweilen an reale Sicherheitsgrenzen.\n\nDas Panel diskutiert\, wo in Deutschland solche „No-Go-Areas“ entstehen\, welche Strategien Redaktionen und Reporter:innen entwickeln können und wie sich Pressefreiheit gegen organisierte Einschüchterung verteidigen lässt – gerade im Hinblick auf die Arbeit der Kolleg:innen nach den Erfahrungen mit den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und vor dem Hintergrund der anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.\n\nDie Veranstaltung ist ein gemeinsames Panel des der Schutzkodex-Initiator:innen von Reporter ohne Grenzen (RSF)\, den Neuen deutschen Medienmacher*innen (NDM)\, der Deutschen Journalisten Union (dju) sowie dem Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter\, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).
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SUMMARY:Die große Finanzierungslücke: Welche Förderung braucht der Journalismus?
DESCRIPTION:Das investigative Start-up Flip stellte Ende 2025 nach fünf Jahren seinen Betrieb ein. Der letzte Newsletter stimmte nachdenklich: "Investigativer Journalismus als solcher hat kein Geschäftsmodell. Dazu sind aufwendige Recherchen einfach zu ressourcenintensiv und zu wenig planbar"\, schrieb das Team. Er müsse daher immer durch andere Geschäftsfelder quersubventioniert oder jenseits des Marktes finanziert werden\, etwa durch Spenden\, Förderungen oder Rundfunkgebühren.\n\nIn dieser Session wollen wir ausloten\, wie die Finanzierung durch Förderprogramme gelingen kann. Der Bedarf im Journalismus ist riesig - die Mittel bei Stiftungen und anderen Institutionen sind es (noch) nicht. Der Media Forward Fund arbeitet daran\, den Kuchen wachsen zu lassen. Er bündelt Gelder und fördert damit gemeinwohlorientierte Medienprojekte in Deutschland\, Österreich und der Schweiz. Zu seinen Förderprojekten gehört die inklusive Redaktion andererseits. Sie steht aktuell vor der Aufgabe\, nach der Förderung durch den Media Forward Fund nun auf eigenen Beinen zu stehen.
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SUMMARY:DDJ-Blattkritik
DESCRIPTION:Die Datenjournalismus-Community zeichnet sich aus durch einen hohen Zusammenhalt\, auch über Redaktionsgrenzen hinweg. Was bislang dabei möglicherweise zu kurz kam\, ist Kritik und Selbstkritik. Das hat die bei der NR25 erstmals angebotene „Blattkritik"-Session gezeigt\, das zeigt aber auch der Blick in die Forschung oder in den Medienjournalismus.\nMatthias Stolz fragt anlässlich seiner Dissertation an der Uni Mainz: „Braucht es einen Critical Turn im Datenjournalismus?".&nbsp\;Die Antwort: ja schon\, jedenfalls wenn man einen kritischen Blick auf Dashboards zur US-Wahl oder zur Corona-Pandemie wirft. Wie geht Datenjournalismus\, den jede:r versteht? Das untersucht auch Gianna Grün (Leiterin Datenjournalismus Deutsche Welle) in ihrer berufsbegleitenden Dissertation für die TU Dortmund.\n\nDie Runde soll kein Tribunal sein\, sondern ein offener Austausch im geschützten Raum anhand konkreter Beispiele - die jede:r im Publikum gerne mitbringen soll.
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SUMMARY:Wenn die Immobilienplattform mehr weiß als die Stadtverwaltung: Was können (und sollen) Daten aus der Privatwirtschaft im Journalismus?
DESCRIPTION:Relevante Datengeschichten entstehen längst nicht immer auf Basis öffentlicher oder wissenschaftlicher Daten. Immer häufiger greifen Journalist:innen auf Quellen aus der Privatwirtschaft zurück: Daten von Immobilienplattformen\, Navigationsdiensten oder Energieanbietern können Datenlücken schließen\, manchmal sind sie auch präziser oder aktueller. Daten-Aggregatoren wie North Data oder das neu entstandene Data Analytics Institute machen Daten für den Journalismus deutlich einfacher zugänglich.\n\nDoch solche Kooperationen werfen Fragen auf: Wie verlässlich sind die Daten? Was schreibt man in Kooperationsvereinbarungen? Hängen Journalist:innen dadurch am Tropf privater Datenlieferanten? Und wie vermeiden sie es\, ausschließlich deren Marketing-Logik zu übernehmen?\n\nDas diskutieren wir mit konkreten Beispielen und Vertreter:innen aus der Praxis zwischen Datenjournalismus und Datenwirtschaft. Gemeinsam mit den Teilnehmer:innen sprechen wir über Chancen\, Risiken und Verantwortlichkeiten datengetriebener Recherchen im Spannungsfeld zwischen öffentlichem Interesse und privater Datensammlung.
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SUMMARY:Warum wir Faktenchecks singen (und warum es funktioniert)
DESCRIPTION:Die wichtigste Recherche nützt nichts\, wenn die Zielgruppe direkt weiterswiped. Bei „**offen un' ehrlich**“ (funk) haben wir einen Weg in die Köpfe unserer Community gefunden – und der führt durch ihre Ohren. Wir singen unsere Faktenchecks. Und wir erreichen damit pro Video teilweise mehr als 5 Millionen Menschen – mit Themen\, die eigentlich als „trocken“ gelten.\n\n\n\nIn dieser Werkstatt-Session ziehen wir den Vorhang auf und zeigen\, was wir in zehn erfolgreichen Jahren gelernt haben:\nRadikales Runterbrechen: Wie wir komplexe Themen wie Drop-Shipping-Betrug oder Fake-Gewinnspiele in 30-Sekunden-Skripte übersetzen\, ohne journalistische Standards aufzugeben.Dramaturgische Tricks: Wie visuelle und akustische Reize helfen\, die Aufmerksamkeit zu gewinnen und zu halten.Singen als Werkzeug: Warum wir singen\, obwohl wir es nicht können - und weshalb genau das bei unserer Community funktioniert.Fail Forward&nbsp\;& Best Age: Wir sprechen offen über unsere „Worst Cases“ aus zehn Jahren Fakes aufdecken und wie man es schafft\, auch als „altes“ Format immer noch „jung“ zu bleiben. Seit zehn Jahren gehört „offen un' ehrlich“ zu den erfolgreichsten Formaten von funk. Allein im vergangenen Jahr erzielten unsere Videos auf TikTok\, Instagram\, YouTube und Snapchat über 300 Millionen Views. Dass investigative Tiefe\, präzises Storytelling und schiefer Gesang kein Widerspruch sind\, zeigen unter anderem der Grimme-Preis sowie der Otto Brenner Preis &nbsp\; &nbsp\; &nbsp\;für kritischen Journalismus.
CATEGORIES:FORMATE UND ERZÄHLTECHNIKEN
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SUMMARY:The biggest crime you never heard of - Das Geschäft mit den Baby-Aalen
DESCRIPTION:Für die 90-minütige Dokumentation\, ausgestrahlt bei ARTE\, ZDF Kultur und der BBC\, haben wir über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren recherchiert. Die Arbeit erfolgte in einem internationalen Team investigativer Journalistinnen und Journalisten. Grundlage der Recherche waren umfangreiche OSINT- und Datenanalysen\, kombiniert mit exklusivem Zugang zu kriminellen Netzwerken\, Strafverfolgungsbehörden sowie renommierten Investigativjournalist:innen.\n\nDer Film folgt den Routen eines kaum bekannten\, aber milliardenschweren Schwarzmarkts: dem illegalen Handel mit Baby-Aalen. Über Flüsse\, Landesgrenzen und informelle Handelsplätze hinweg zeichnet die Recherche ein globales Netzwerk nach\, in dem europäische Händler\, zwielichtige Mittelsmänner und eine massive internationale Nachfrage aufeinandertreffen.\nUnter der Oberfläche der weltweiten Wasserwege verläuft einer der geheimnisvollsten und zugleich lukrativsten Handelsströme der Gegenwart. Der Film erzählt die Geschichte eines globalen Systems\, das sich um eines der rätselhaftesten Lebewesen der Natur gebildet hat — und macht sichtbar\, wie brüchig die moralischen Grenzen zwischen wirtschaftlichem Überleben\, organisierter Gier und Naturschutz geworden sind.\n\nWas als Recherche zu einer scheinbar obskuren Nische der Fischerei begann\, entwickelte sich zu einer umfassenden Untersuchung globalisierter Kriminalität und systematischer ökologischer Vernachlässigung. Obwohl der Europäische Aal offiziell als vom Aussterben bedroht gilt\, ist er zu einer der wertvollsten Waren auf dem internationalen Schwarzmarkt geworden — nach Gewicht teurer als Kokain und eines der weltweit am häufigsten illegal gehandelten Tiere.\nDer Film legt eine verborgene Ökonomie offen\, die in rechtlichen und moralischen Grauzonen floriert. Er ist zugleich eine investigative True-Crime-Erzählung und eine Analyse der dunklen Seiten der Globalisierung — sichtbar gemacht am Beispiel eines kleinen\, nahezu unsichtbaren Lebewesens.
CATEGORIES:INVESTIGATIVE METHODEN
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SUMMARY:Jailbreaking AI for good: Was möglich wird\, wenn man KI-Systeme anders nutzt als vorgesehen
DESCRIPTION:Es klingt kompliziert\, aber es erfordert vor allem Kreativität (und die haben wir!): Jailbreaking\, also KI-Systeme dazu zu bringen\, Dinge zu tun oder zu verraten\, die sie nicht tun und nicht verraten sollen. Das führt nicht nur die Schwächen generativer KI vor\, sondern es zeigt auch\, was möglich ist\, wenn man diese Systeme anders nutzt als gedacht. \n\nHacker:innen haben im Jailbreaking eine neue Leidenschaft gefunden – und daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen! Denn während generative KI für viele Anwendungsfälle gerade in unserem Bereich völlig überschätzt wird\, unterschätzen die meisten das Potential von Jailbreaking für den Journalismus.\nDenn erstens können uns „befreite“ Sprachmodelle bei investigativen Recherchen unterstützen und uns neue Wege zu Informationen aufzeigen. Eine KI willig zu machen\, hier zu helfen\, ist schon der erste Schritt zum Erfolg.\nUnd zweitens können sie uns helfen\, Manipulationen anderer aufzudecken. Denn auch Chatbots von Unternehmen können uns einiges verraten über ihre dahinterliegenden Anweisungen\, was für investigative Geschichten oft ein kleiner Diamant ist.\n\nDie Session richtet sich gezielt an Journalist:innen\, die ohne große Infrastruktur im Hintergrund und ohne großes technisches Vorwissen ausprobieren wollen\, was sie aus öffentlich verfügbaren KI-Systemen für sich herausholen können jenseits des Üblichen. Denn auch wenn das Wort Jailbreaking kompliziert klingt (und die zugehörige Szene sich bemüht\, undurchsichtigen Jargon zu verwenden)\, ist es eigentlich einfach: Es braucht Lust auf kreatives Ausprobieren - und ein klein wenig Hintergrundwissen darüber\, wie generative KI funktioniert.\n\nDer Vortrag stellt anhand der neuesten Tricks und Methoden der Jailbreaking-Szene in durchaus auch unterhaltsamen Beispielen vor\, wie sich KI-Systeme überlisten lassen. Und er vermittelt das nötige Wissen über die Funktionsweise generativer Modelle sowie Inspirationen aus eigenen Recherchen\, um die Teilnehmer:innen zu befähigen\, danach selbst loszuziehen und KI-Systeme so zu nutzen\, dass sie gut sind für uns.\n\nZuhörer:innen lernen zudem den Unterschied zwischen Jailbreaking und so genannten „unrestricted LLMs“ (also unzensierte Sprachmodelle\, die man mit technischer Affinität und entsprechender Hardware selbst hosten kann) - der Schwerpunkt liegt aber bewusst auf dem\, was jede und jeder auch ohne großes Budget selbst machen kann. Im Journalismus ist in diesem Bereich noch viel Luft nach oben - ein guter Zeitpunkt einzusteigen!
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SUMMARY:Klima-Podcast: Wie Klimaleugner-Netzwerke in Europa stärker werden
DESCRIPTION:Das Klima-Team von CORRECTIV recherchiert dazu\, wie Trumps MAGA-Bewegung auch in Europa und Deutschland an Einfluss gewinnt. Sie zeigen\, auf welchen Wegen Narrative\, Geld und politische Strategien aus den USA nach Europa gelangen. Wo wird es auch in Deutschland konkret? Wer sind die wichtigsten Akteure in der Verbreitung von Klimadesinformation und in welchen Bereichen werden sie gerade aktiver. Was sind die Vorteile davon\, investigative Recherche-Ergenisse in einem Podcast umzusetzen?
CATEGORIES:KLIMAJOURNALISMUS
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SUMMARY:Richtig konfrontieren
DESCRIPTION:Wer über schwere Vorwürfe und einen konkreten Verdacht berichtet\, muss den Kritisierten die Gelegenheit geben\, vor der Veröffentlichung Stellung zu nehmen. Diese „Konfrontation“ ist auch Teil der notwendigen Gegenrecherche\, denn nicht jeder Verdacht stellt sich am Ende als haltbar heraus.\nWer eine solche Anfrage erst gar nicht stellt oder zu unkonkrete Fragen stellt\, verstößt gegen die journalistische Sorgfaltspflicht. Es droht eine juristische Niederlage vor Gericht.\n\nWas aber tun\, wenn die Konfrontierten gar nicht reagieren? Oder sie ein Interview von Bedingungen abhängig machen\, die journalistisch nicht akzeptabel sind? Wie sollte man reagieren\, wenn Medienanwält:innen nur Gegenfragen stellen\, statt zu antworten? Welche Fristen sind angemessen? Wie stelle ich sicher\, dass meine Anfrage überhaupt angekommen ist?\n\nDas Panel erläutert anhand praktischer Beispiele\, was beim Bemühen\, auch die Gegenseite zu Wort kommen zu lassen\, journalistisch angemessen und juristisch notwendig ist.
CATEGORIES:MEDIENRECHT UND INFORMATIONSFREIHEIT
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SUMMARY:16 Years Under Orbán – How to do investigations in an autocracy
DESCRIPTION:For 16 years\, Viktor Orbán rebuild Hungary's journalism\, silenced critical voices and built propaganda channels. But a few journalists resisted\, published hard-hitting investigations and even build their own\, independent media outlets from scratch\, despite all the attacks and at great personal cost. How does investigative journalism work in an autocracy? Experienced journalists will talk about their impactful work – and we will try to come up with lessons for German newsrooms as well.
CATEGORIES:AKTUELLES
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SUMMARY:Von Null auf Newsletter: Starte heute dein eigenes Indie-Medium
DESCRIPTION:Im Workshop Von Null auf Newsletter zeigt Sebastian Esser\, wie aus einer losen Idee ein tragfähiges journalistisches Projekt werden kann. Der Fokus liegt auf Newslettern als Startpunkt für ein eigenes Indie-Medium – klar positioniert und mit realistischer Perspektive auf Einnahmen aus der Community. Sebastian Esser arbeitet seit über zehn Jahren an und mit unabhängigen Medienprojekten und Community-Finanzierung. Er ist Mitgründer von Krautreporter und Gründer sowie Geschäftsführer von Steady\, einer deutschen Membership-Plattform für unabhängige Medien. In dieser Zeit hat er hunderte Projekte dabei begleitet\, ein eigenständiges Geschäftsmodell aufzubauen. \nIm Workshop zeigt Sebastian Esser:wie aus einer abstrakten Idee ein konkretes Newsletter-Konzept wirdwarum Newsletter ein sinnvoller Einstieg in unabhängiges Publizieren sindwelche frühen Entscheidungen zu Thema\, Zielgruppe und Format zählenwie aus Leser:innen eine zahlende Community entstehen kann\nEr ordnet Erfahrungen aus den USA und aus Deutschland ein und erklärt\, warum diese Modelle für Journalist:innen funktionieren können. Dabei geht es auch um typische Denkfehler und Punkte\, die vielen am Anfang nicht klar sind.\nZiel des Workshops:schneller Klarheit gewinnenunnötige Umwege vermeidenaus einer Idee ein umsetzbares Projekt machen\nDer Workshop richtet sich an Journalist:innen und Medienmacher:innen\, die ihr eigenes Projekt starten wollen\, ohne auf Verlage oder Redaktionen zu warten.
CATEGORIES:BERUF UND GESCHÄFTSMODELLE
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SUMMARY:Die DHL-Masche: Wie wir mit OSINT\, Datenanalyse und Vor-Ort-Recherche ein chinesisches Phishing-Netzwerk offenlegten
DESCRIPTION:„Ihr Paket kann nicht zugestellt werden“\nMit solchen Fake-SMS zockt ein kriminelles Netzwerk hunderttausende Menschen ab. Wir haben exklusive Einblicke in die Methode gewonnen und Täter identifiziert. In diesem Erzählcafé zeigen&nbsp\;Alexander Nabert und Maximilian Zierer\, wie diese internationale Recherche mit einem Hinweis von Hackern begann und uns in ein anderthalbjähriges Recherche-Rabbithole&nbsp\;brachte. Wir erzählen konkret\, welche Spuren wir verfolgten und wie wir methodisch vorgingen:\n\nMit OSINT-Recherchen verfolgten wir die Spuren der Scammer aus klandestinen&nbsp\;chinesischsprachigen&nbsp\;Telegramgruppen&nbsp\;bis zu privaten&nbsp\;Instagram-Accounts\,&nbsp\;auf denen sie öffentlich mit ihrem Reichtum prahlen.\nEin umfangreicher Datensatz mit rund 900.000 Betroffenen löste in uns den Call-Center-Modus aus. Wir riefen mehr als 200 Betroffene in Deutschland an\, um Protagonisten zu finden und zu verstehen\, wie der Scam abläuft.&nbsp\;Am Ende fanden&nbsp\;wir einen Chefredakteur und eine ehemalige Bundesministerin in den Daten. Mit einer Datenanalyse fanden wir heraus\, dass die Scammer ihre Phishing-Seiten&nbsp\;vor dem Einsatz&nbsp\;testen und konnten so zeigen\, dass viele der Scammer vom chinesischen Festland aus operieren.\n\nWir untersuchten die Software\, mit der die Scammer betrügen und fanden heraus\, dass sie es auf mehr als 130 Länder abgesehen haben – nur ausgerechnet auf China nicht.\nZwei der umtriebigsten chinesischen Scammer konnten wir in Bangkok lokalisieren. Dort klapperten wir Malls\, Clubs und Bars ab\, bis wir schließlich einen von ihnen zur Rede stellen konnten. Wir zeigen\, wie so eine Vor-Ort-Recherche gemeinsam mit dem Team in Deutschland abläuft\, mit automatisiertem Monitoring von Instagram-Kanälen und OSINT-Recherchen in Echtzeit.&nbsp\;Anhand dieses Recherchebeispiels zeigen wir\, wie vielfältig investigative Recherchemethoden im Jahr 2026 sind&nbsp\;und&nbsp\;wie die&nbsp\;verschiedenen Recherchedisziplinen ineinandergreifen.\n\nDie dreiteilige Investigativ-Dokuserie erschien im April in der ARD-Mediathek. Eine gemeinsame Recherche mit NRK (Norwegen) und Le Monde (Frankreich).
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SUMMARY:Digitale Belege sichern: Internet Archive nutzen und selbst anlegen
DESCRIPTION:Wer online recherchiert\, wird früher oder Belege sichern wollen. Einfach Screenshot machen - und fertig?\n\nSo einfach ist es häufig nicht (mehr). Digitale Belege zu sichern\, wird eine zunehmend technische Aufgabe. Es braucht unterschiedliche Ansätze\, je nachdem\, um was es sich handelt: Webseiten\, Social Media\, Videos. Eine one size fits all Lösung gibt es leider nicht. In der Veranstaltung soll es darum gehen\, welche Methoden es gibt:\nDie Möglichkeiten und Grenzen des Internet Archives: Ab wann lohnt es sich\, ein eigenes Archiv anzulegen?Social-Media-Plattformen: Wie Posts bei Instagram oder TikTok sichern?Wie viele Links sichern?Wie Links regelmäßig sichern?\nAußerdem soll es darum gehen\, wie man digitale Archive für die eigene Recherche nutzen kann. Mit dem Begriff Archival OSINT gibt's auch schon das passende Schlagwort.
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SUMMARY:25 Jahre Recherche zu Todesopfern rechter Gewalt
DESCRIPTION:Seit 25 Jahren recherchiert ein Team der ZEIT zu Todesopfern rechtsmotivierter Gewalt in Deutschland\, und dokumentiert die Namen und Schicksale der Getöteten.&nbsp\;In den offiziellen Statistiken sind die Lücken aber weiter groß\, mindestens 86 Tote sind noch immer nicht verzeichnet\, das zeigte die Aktualisierung des Projekts im Sommer 2025.\n\nDer Workshop bietet einen Einblick in die Ergebnisse der Recherche und zeigt Gründe für die Unterfassung der tödlichen Dimension von Rassismus und Rechtsextremismus auf. Wie kann eine solche Langzeitrecherche über Jahre aufrechterhalten werden? Welche Ansatzpunkte und Quellen gibt es bei der Recherche zu rechtsmotivierten Tötungsdelikten\, nicht zuletzt im Lokalen und Regionalen?
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SUMMARY:Wie wir den Hacker fanden\, der die taz angegriffen hat
DESCRIPTION:Am 23. Februar 2025\, dem Tag der vorgezogenen Bundestagswahl\, greift ein Hacker die taz an. Es gelingt ihm\, unsere Webseite für mehrere Stunden lahmzulegen. Er trifft uns an empfindlicher Stelle: An einem für eine Nachrichtenredaktion so wichtigen Tag können wir online nicht berichten. Leser:innen\, die taz.de ansteuern\, bekommen eine Fehlermeldung. Erst später stellt sich heraus: Es war nicht das erste Mal\, dass der Hacker ein Medium attackierte. Vor allem in Ungarn\, aber auch in Österreich\, hatte er bereits liberale und unabhängige Medien sabotiert. Auch die taz griff er nicht zum ersten Mal an.\n\nWir können das heute so klar benennen\, weil die taz auf die Hackeraktion nicht nur mit technischen Gegenmaßnahmen reagierte\, sondern auch mit journalistischer Recherche: Wir konnten herausfinden\, woher der Angreifer kam.\nDas ist in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich. Einerseits\, weil wir in der taz dafür eine ungewohnte Kooperation zwischen IT-Abteilung und Redaktion eingingen. Andererseits\, weil unsere Transparenz über den Cyberangriff in der deutschen Medienlandschaft außergewöhnlich ist. Zusammen mit Pierre van Dinh aus der IT-Abteilung des Medienhauses sind wir\, die zwei Redakteur:innen Jean-Philipp Baeck und Anne Fromm\, für unsere Recherche unter anderem die Logfiles des Angriffs durchgegangen. Was für uns zunächst aussah wie unverständliches Kauderwelsch\, entpuppte sich schnell als wichtige Spur: Der Hacker hatte über die Serverprotokolle Botschaften an uns geschickt. So sind wir darauf gestoßen\, dass er bereits zuvor unabhängige Medien in Ungarn und auch die taz angegriffen hatte.\n\nWir sprachen mit anderen betroffenen Medien\, trugen deren Erkenntnisse zusammen. In Hackerforen im Darknet fanden wir weitere Hinweise auf eine groß angelegte Angriffswelle gegen westliche Medien. Auf so viel Auskunftsfreude wie bei anderen europäischen Medien stießen wir in Deutschland nicht. Zwar bestätigten uns Kolleg:innen\, dass auch ihre Häuser häufig solche Attacken erleben wie wir. Öffentlich darüber sprechen wollte allerdings niemand.\n\nWir finden es wichtig\, transparent zu machen\, wie sehr die freie Presse mittlerweile unter digitalem Beschuss steht. Wir wollen darüber sprechen\, wie und warum wir diese Recherche gemacht haben – und gleichzeitig aufzeigen\, dass wir sie allein nicht hätten stemmen können.\nGanz wesentlich für unsere Recherche war die Kooperation mit unserem Kollegen aus der IT und mit den anderen Medien in Ungarn und Österreich.
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SUMMARY:RegEx – ein mächtiges Tool\, um (beinahe) alles zu finden
DESCRIPTION:Tausende PDF-Seiten\, Gigabytes an Daten\, Millionen Mail-Adressen aus einem Leak. Kurz: Zu viele Informationen\, um sie alle einzeln durchzugehen. Wie also kommst du von den reinen Daten zur Story? In diesem Talk zeigen wir dir ein Tool\, das wir bei jeder Recherche selbst anwenden\, das auf allen Rechnern funktioniert\, aber von Journalist:innen fast kaum genutzt wird: Regular Expressions. Wir fangen bei Null an und führen dich Schritt für Schritt zu den Informationen\, die du wirklich brauchst.
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SUMMARY:Akteneinsichts- und Auskunftsansprüche effektiv nutzen: Presserecht\, IFG und Co.
DESCRIPTION:Was besprechen hochrangige Beamte aus Katherina Reiches Wirtschaftsministerium mit Vertretern der Stiftung Familienunternehmen? Wer hat in der Berliner Fördergeldaffäre Einfluss genommen auf Verwaltungsbeamte und wie haben sich die Beamten gewehrt? Und welche&nbsp\;Straftaten haben Personen begangen\, die nach Afghanistan abgeschoben worden sind?&nbsp\;\n\nAll diese Informationen sind ein minimaler Ausschnitt dessen\, was Journalist:innen vergangenes Jahr mithilfe von Ansprüchen nach den Informationsfreiheitsgesetzen bzw. presserechtlichen Auskunftsansprüchen zutage gefördert haben. \nnformationszugangsansprüche können ein mächtiges Werkzeug für investigative Recherchen sein\, wenn Journalist:innen wissen\, worauf sie achten sollten. Das hierfür notwendige Basiswissen soll der Workshop vermitteln.&nbsp\;\n\nGrundsätzlich stehen der Presse viele Rechtsansprüche zur Seite\, um sich Zugang zu den bei staatlichen Stellen vorhandenen Informationen zu verschaffen. Neben den Auskunftsansprüchen für Presse und Rundfunk sind vor allem die Informationsfreiheitsgesetze von Bund und Ländern relevant. Daneben gibt es Spezialgesetze wie das Umweltinformationsgesetz. Dennoch werden viele Anfragen auf Zugang zu Informationen abgelehnt\, oft unberechtigt. \n\nDie Referent:innen sind Rechtsanwält:innen einer Kanzlei\, die Journalist:innen\, Wissenschaftler:innen und NGOs bei der behördlichen und gerichtlichen Durchsetzung von Akteneinsichts- und Auskunftsansprüchen vertritt. Sie sind außerdem bei FragDenStaat und der Gesellschaft für Freiheitsrechte tätig.\nIn dem Workshop geben sie Tipps zu jedem Verfahrensschritt von der Antragsformulierung bis zum Gerichtsverfahren und der begleitenden Öffentlichkeitsarbeit\, berichten von eigenen Erfolgen und Fehlern. \n\nWie sind Anträge nach Auskunft an Behörden zu formulieren damit sie Erfolg haben? \nWie komme ich effektiv an welche Informationen (etwa weil bestimmte Gesetze großzügiger sind als andere)? \nWas sind die gängigen Gründe bei einer Ablehnung und wie können sie entkräftet werden? \nWann lohnt sich eine Klage oder ein Eilantrag vor Gericht und wie kann ich strategische Klagen planen und mit Öffentlichkeitsarbeit verbinden? \nDiese und weitere Fragen sollen diskutiert und beantwortet werden.
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SUMMARY:Defying Repression: Investigative Journalism from Exile
DESCRIPTION:Journalism in exile thrives on investigative work. It is a daily balancing act between courage and risk. How do journalists living thousands of miles away from their home countries investigate sensitive stories? How do they reach sources who put themselves in danger by speaking to media outlets in exile?\nThe panel demonstrates how investigative journalism can succeed from a distance and identifies the methods that are particularly effective. At the same time\, it highlights the hurdles and dangers that exiled journalists face on a daily basis.\n\nThree successful media professionals from Afghanistan\, Azerbaijan\, and Russia offer insights into their work and describe how investigative journalism remains possible despite repression\, persecution\, and criminalization:\n\nQais Alamdar uses OSINT techniques such as satellite imagery to expose the hidden structures of the Taliban’s security apparatus.\nIn her ARTE video series “Masha on Russia”\,&nbsp\;Masha Borzunova exposes the Kremlin’s propaganda machine and manages to speak with Russian deserters.\nFatima Karimova runs her media outlet “Mikroskop Media” from exile and exposes corruption and election fraud in Azerbaijan\, among other issues\, through investigative reporting.\n\nThis panel will be held in English.
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SUMMARY:Warum so wenige Ostdeutsche in überregionalen Medien arbeiten – und was zu tun ist
DESCRIPTION:In Ostdeutschland ist das Medienvertrauen deutlich geringer als in Westdeutschland. Gleichzeitig sind ostdeutsche Journalist:innen in den Redaktionen überregionaler Medien klar unterrepräsentiert. Diese doppelte Schieflage hat Folgen: Inhaltlich kommen ostdeutsche Perspektiven seltener in der Berichterstattung vor – sozialstrukturell fehlt vielen Ostdeutschen der persönliche Kontakt in die Medienwelt. Redaktionen und ihre Entscheider:innen erscheinen dadurch leicht als „ferne Eliten“.\n\nEine Studie der Universität Leipzig hat die Karrierewege der wenigen Ostdeutschen in überregionalen Medien untersucht: In Leitfadeninterviews mit ostdeutschen Journalist:innen – darunter Chefredakteur:innen und Redaktionsleiter:innen aus Print\, TV und Radio – wurde deutlich: Viele bringen\, in Anlehnung an Pierre Bourdieu\, weniger symbolisches\, kulturelles oder soziales Kapital mit. Ihr Habitus passt häufig weniger selbstverständlich zum journalistischen Feld. Viele berichten von einem „Gefühl\, nicht dazuzugehören“. Umso wichtiger sind Personen und Institutionen\, die Türen öffnen\, Karrierewege sichtbar machen und Zugang zu informellen Netzwerken ermöglichen.\n\nIm Panel werden zunächst zentrale Ergebnisse der Studie vorgestellt. Anschließend diskutieren wir mit Befragten aus der Studie sowie mit Vertreter:innen von Ausbildungs- und Förderinstitutionen: Wie kann die ostdeutsche Repräsentation in Redaktionen (als Teil von Diversität) gestärkt werden? Und was braucht es konkret bei Recruiting\, Mentoring\, Alumni-Arbeit\, Stipendien und diversitätssensiblen Auswahlverfahren?
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SUMMARY:Verleihung der Verschlossenen Auster
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SUMMARY:Verleihung des Peter Hans Hofschneider Recherchepreises für Wissenschafts- und Medizinjournalismus
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SUMMARY:Enemies to Lovers? Datenjournalismus im Feuilleton
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SUMMARY:Wenn das Geld Spuren hinterlässt: Recherchieren mit dem FollowTheMoney-Toolkit
DESCRIPTION:„Follow The Money“ ist Rechercheansatz\, Name eines niederländischen Newsrooms – und ein technischer Baukasten. In diesem Workshop geht es um Letzteres: das Python-basierte followthemoney-Toolkit\, ursprünglich vom OCCRP als Basis für Aleph entwickelt. Damit lassen sich strukturierte Daten zu Personen\, Unternehmen und ihren Beziehungen modellieren\, vergleichen und zusammenführen – inklusive Deduplikation und Ähnlichkeitserkennung.\n\nDer Stack hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und ist mittlerweile eine flexible Sammlung von Tools\, die sich für ganz unterschiedliche investigative Recherchen einsetzen lässt.\nDer Workshop ist als praktischer Deep Dive gedacht: Wir schauen uns an\, welche Tools es gibt und wie sie zusammenspielen – vom Scraping und Import verschiedener Datenquellen über Transformation in ein einheitliches Entitätenmodell bis hin zu Deduplikation\, Analyse\, Suche und Speicherung großer Datensätze. Außerdem geht es um das Anreichern mit weiteren Quellen\, Updates bestehender Datensammlungen und um Wege\, die Daten am Ende auch verständlich zu präsentieren oder zu visualisieren.\n\nBeispiele für Datenbanken und Projekte auf dieser Basis sind die globale Sanktionsdatenbank opensanctions.org\, followthegrant.org (Industrieeinfluss auf Wissenschaft)\, opensecuritydata.eu (EU-Sicherheits- und Militärförderung)\, farmsubsidy.org (EU-Agrarsubventionen) oder correctiv.org/spendengerichte\n\nIm Workshop geben wir einen Überblick über den aktuellen Tool-Stack\, teilen Erfahrungen aus der Praxis und arbeiten gemeinsam mit den Teilnehmenden an realen Datensätzen und Recherche-Beispielen.
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SUMMARY:Zwischen Wahrheit und Täuschung: Was Journalist:innen über Wissenschaftsbetrug wissen sollten
DESCRIPTION:Journalist:innen gelten als wichtige Brückenbauer:innen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft\, und zwar über Ressortgrenzen hinweg.&nbsp\; Doch was\, wenn Studien gefälscht\, Daten manipuliert oder Peer Reviews nur Makulatur sind?\n\nMit diesem Panel möchte ich dazu ermutigen\, Wissenschaft nicht nur als „Quelle“ zu behandeln\, sondern als eigenes Recherchefeld. Denn wer Wissenschaft journalistisch begleitet\, sollte auch ihre Bedingungen\, die dahinterliegenden Machtstrukturen und Schattenseiten verstehen – gerade in Zeiten\, in denen Studien zunehmend zur Grundlage politischer Entscheidungen werden.\n\nDieses Panel wirft einen kritischen Blick auf ein Thema\, das viel zu wenig Beachtung findet: Wissenschaftsbetrug. Trotz spektakulärer Einzelfälle wie bei Didier Raoult\, Eliezer Masliah oder Marc Tessier-Lavigne bleibt die Berichterstattung über Wissenschaftsintegrität meist reaktiv. Wenn überhaupt berichtet wird\, dann fragmentiert\, meist ohne Blick auf strukturelle Probleme.\n\nDer Input dieser Veranstaltung basiert auf meiner (noch immer laufenden) Langzeitrecherche „Angriff auf die Wahrheit“\, die ich bislang für den Spiegel\, der NZZ\, Reportagen\, den Bayerischen Rundfunk\, Tagesspiegel Background\, Spektrum der Wissenschaft und den Focus aufgeschrieben habe\, beispielsweise zu Themen wie:\nWie öffentlich zugängliche Gesundheitsdatenbanken gekapert werden\, um mittels KI glaubwürdige\, aber erfundene Studien zu produzieren – und so das FAIR-Prinzip der Wissenschaft untergraben wird.Warum Rankings\, Metriken und wirtschaftliche Interessen Wissenschaft verfälschen – und Politik\, Gesellschaft und auch Journalist:innen in die Irre führen.Wie das Peer-Review-Verfahren unter Druck gerät und Review-Mills gefälschte Gutachten am Fließband liefern – und was das für uns Medienschaffende bedeutet.Welche Rolle Verlage\, Institutionen und politische Anreizsysteme bei der Aufrechterhaltung eines defekten Systems spielen.
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SUMMARY:Damascus Dossier: The Challenges of Working with Traumatizing Content
DESCRIPTION:Last December\, the international investigative project “Damascus Dossier” was published. The investigation is based\, among other materials\, on several tens of thousands of photographs showing people who were tortured to death or died of starvation. The work posed numerous challenges for NDR and ICIJ\, the organizations behind the project.\n\n Among the questions the team faced were: How can an international investigation involving tens of thousands of images be organized when the content is so disturbing that it may traumatize staff? What is the best way for reporters to approach surviving relatives who may have been searching for their loved ones for many years and may not yet have been informed of their death? How can reporting on such a sensitive topic be conducted in a way that balances the interests of the public with those of the bereaved?\n\n Amir Musawy\, Jelena Cosic\, and Lena Kampf played key roles in the Damascus Dossier project. The panel offers insights into their working methods and explains the techniques they used to handle this sensitive investigation.
CATEGORIES:INVESTIGATIVE METHODEN
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SUMMARY:Zu dicht dran: Wann Grenzen setzen wichtiger ist als Nähe
DESCRIPTION:Gute Geschichten brauchen Nähe. Aber zu viel Nähe kann belastend sein. Was schützt bei harten Themen davor\, nicht selbst unter der Recherche zu leiden? Wie reagiere ich\, wenn mich eine Situation emotional überfordert?&nbsp\;Wie kann man sich abgrenzen\, um aufdringliche Nähe von Protagonist:innen gar nicht erst entstehen zu lassen? Was kann man tun\, wenn Protagonist:innen auch nach der Veröffentlichung penetrant den Kontakt suchen? Wie beendet man die Arbeitsbeziehung zwischen Journalist:in und Quelle auf professionelle Weise? Wir teilen praktische Tipps bei Probleme durch zu viel Nähe im Recherche-Alltag.
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SUMMARY:KI for beginners: Tools\, Trends und Tücken im journalistischen Alltag
DESCRIPTION:Abstraktes Spezialthema oder Alltagswerkzeug für die Recherche? „Künstliche Intelligenz“ kann uns Journalist:innen die Arbeit erleichtern\, beim Recherchieren von Fakten helfen\, beim Analysieren von Dokumenten oder beim Schreiben\, Strukturieren und Polieren von Texten.\nZugleich stehen wir vor der Herausforderung\, klug und ausgewogen über KI-Technologien zu berichten.\n\nIn dieser Session lernt Ihr\, welche Themen Ihr rund um KI anpacken könnt und welche Möglichkeiten\, sowie technische Werkzeuge es überhaupt gibt und in welche Fallen Ihr tappen könnt. Wir werden über Deepfakes rätseln und auch in Themen eintauchen\, die wir zunächst gar nicht mit KI in Verbindung bringen. Zum Schluss gehen wir natürlich auch auf „Blind Spots“ ein: Worüber sollten wir mehr berichten\, wo könnten wir noch genauer hinschauen?\n\nDie Session soll euch zudem Inspiration geben\, welche Tools Ihr auch ohne technisches Vorwissen ausprobieren könnt\, um eure Texte und Filme spannender und greifbarer zu machen. Wir teilen Hintergründe\, Tipps und Erfahrungswerte für KI-Anwendungen in der Praxis: Wo liegen die Vorteile und Unterschiede bei den großen Playern ChatGPT\, Gemini\, Mistral und Claudet? Wie schreibe ich gute und zielführende Prompts?&nbsp\;Wie funktioniert Quellenarbeit mit Tools wie Perplexity und&nbsp\;NotebookLM? Und&nbsp\;wie recherchiert man wissenschaftliche Quellen mit Consensus und Scite?
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SUMMARY:Post vom Planeten - Klimanewsletter zwischen Recherche und Bindung
DESCRIPTION:In Zeiten\, in denen in vielen Redaktionen Klimajournalismus aus dem Fokus gerät\, wachsen die Abonnent:innenzahlen einiger journalistischer Klima-Newsletter weiter stetig. Was kann ein Brief an die Leser:innen\, was ein anderer Artikel nicht kann? Welche Rezepte lassen sich übertragen? \nDie taz ist erfolgreich mit dem Newsletter Team Zukunft zu Klima\, Wissen und Utopien. Der Spiegel verschickt mit dem Klimabericht Recherchen als Letter. Gemeinsam wollen wir herausfinden\, was man über bessere Klimaberichterstattung lernen kann\, wenn die Leser:innen zum Gegenüber werden.
CATEGORIES:KLIMAJOURNALISMUS
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SUMMARY:Amateursport als Recherchefeld für Lokaljournalist:innen
DESCRIPTION:Im Lokaljournalismus ist Nähe ein Vorteil und herausfordernd zu gleich\, wenn es darum geht\, die kritische Distanz zu behalten. Im Sport ist das Spannungsverhältnis besonders herausfordernd. In dieser Session berichten zwei Lokaljournalisten\, wie es ihnen gelungen ist\, relevante Themen aus dem Lokalsport vor Ort zu heben.\n\nIm Zentrum der Recherche von Ilja Regier stand ein Fall sexuellen Missbrauchs seitens eines Jugendleiters in einem Mindener Schützenverein. Dieser missbrauchte über einen längeren Zeitraum mindestens zwei Kinder und Jugendliche – sie waren Mitglieder des Vereins. In einem nichtöffentlichen Prozess verurteilte ihn das Landgericht Bielefeld 2023 zu einer mehrjährigen Haftstrafe und rügte in einer nebensächlichen Bemerkung den Vorstand des Vereins. Mit der Urteilsbegründung begann für Ilja Regier die Recherche mit den zentralen Fragen: Welche Rolle spielte dabei die ersten Vorsitzenden und weshalb haben sie ihren Jugendleiter nicht vorher von seiner Position entfernt\, obwohl sie etwas gewusst haben mussten? Was wussten die Bewohner des Ortes\, die alle im Verein sind? Die Recherche endete damit\, dass sich der Vorstand selbst wegen Unterlassung vor Gericht verantworten musste.\n\nEin zweites Beispiel umfasst eine Recherche von Steffen Krapf über die Hooligan- und Kampfsport Recherche in Bayern. Vor drei Jahren formierte sich in der Fanszene des damaligen Fußball-Regionalligisten 1.FC Schweinfurt 05 eine Gruppe rechtsextremer Hooligans. Steffen Krapf deckte in einer monatelangen Investigativrecherche das Netzwerk der Gruppe auf. Herausgekommen sind erstaunliche Verbindungen innerhalb der militanten Neonazi-Szene mit Protagonisten aus mehreren Bundesländern\, die den öffentlichen Raum in Schweinfurt besetzen und dort für ein Klima der Angst sorgen. Die Schweinfurter Neonazi-Hooligans schlagen sich außerdem auf bundesweiter und sogar nationaler Bühne als Kampfsportler. Warum sich kaum einer an den rechtsextremer Kämpfern stört und in welcher Subszene diese sogar zu gefeierten Helden aufsteigen.&nbsp\;
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SUMMARY:Was darf Verdachtsberichterstattung? Welchen Wert haben Eidesstattliche Versicherungen?
DESCRIPTION:„Du hast mich virtuell vergewaltigt“\nInwiefern durfte der Spiegel über die Vorwürfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen berichten? Wenn Medien über Vorwürfe berichten\, die zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht eindeutig bewiesen sind\, müssen sich Journalist:innen an besondere Regeln halten. Aus juristischer Perspektive soll dadurch zum Beispiel verhindert werden\, dass die betroffenen Personen durch die Berichterstattung öffentlich vorverurteilt werden.\n\nEs gelten die Regeln der so genannten Verdachtsberichterstattung: Es muss sowohl ein berechtigtes Interesse der Öffentlichkeit sowie ein Mindestbestand an Beweistatsachen vorliegen\, entlastenden Fakten müssen berücksichtigt werden und es muss zwingend die Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt werden.Im Rahmen von Verdachtsberichterstattung spielen auch eidesstattliche Versicherungen eine Rolle. Nicht erst seit den Recherchen zu Till Lindemann und Hubert Aiwanger wird darüber im Journalismus diskutiert: Was kann mit eidesstattlichen Versicherungen eigentlich belegt werden? Welches Gewicht messen die Gerichte eidesstattlichen Versicherungen zu und inwiefern überprüfen sie deren Richtigkeit? Inwieweit kann die Anonymität von Quellen gewahrt bleiben\, sobald eine eine eidesstattliche Versicherung bei Gericht eingereicht wurde?\n\nDas Panel zeigt\, unter welchen Voraussetzungen eine Verdachtsberichterstattung zulässig ist und welche Rolle dabei eidesstattliche Versicherungen spielen.
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SUMMARY:Genug gesehen: Wenn Rechercheur:innen selbst eingreifen (müssen)
DESCRIPTION:Daniel Moßbrucker lässt massenhaft Bilder und Videos von Kindesmissbrauch im Darknet löschen\, weil Ermittlungsbehörden sie trotz Hinweisen jahrelang online gelassen haben. Isabell Beer und Isabel Ströh schalten die Polizei ein\, weil sie in geschlossenen Chatgruppen und auf öffentlich zugänglichen Pornoseiten schwere\, teils lebensgefährliche Straftaten an Frauen und die Planung solcher Taten gesehen haben. Sie sagen: "Es ist nicht vertretbar\, nur zu beobachten." Wann sollten/können/müssen Journalist:innen ihre Beobachtungsposition verlassen und selbst eingreifen?
CATEGORIES:AKTUELLES
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SUMMARY:Starterpaket Freier Journalismus
DESCRIPTION:Das Leben als freie:r Journalist:in kann wunderbar sein. Doch gerade am Anfang fühlen sich viele Kolleg:innen verloren. Hannah El-Hitami\, seit sieben Jahren freie Journalistin und seit 2025 Mitglied des Freischreiber-Vorstands\, bietet im Workshop Tipps\, die den Einstieg erleichtern. Welche Geschichten lohnen sich und wo biete ich sie an? Wie pitche ich und wie verhandele ich gute Honorare? Warum ist Netzwerken so wichtig und muss ich dafür Leuten meine Visitenkarte aufdrängen? (Nein!)\n\nIm Workshop&nbsp\;besprechen wir diese und weitere Fragen und üben den Weg von der Themenidee zur gut bezahlten Veröffentlichung. Der Workshop richtet sich an junge Journalist:innen\, die noch nicht wissen\, ob sie mal fest oder frei arbeiten möchten - ebenso wie an erfahrene Kolleg:innen\, die bisher festangestellt waren und Lust auf freies Arbeiten haben.
CATEGORIES:BERUF UND GESCHÄFTSMODELLE
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SUMMARY:In 76 Sekunden zum Frauenhass: Wie man mit Bots und KI den Tiktok-Algorithmus durchleuchtet
DESCRIPTION:Wie beweist man\, dass ein Algorithmus Jugendliche radikalisiert – wenn die Plattform selbst keinen Zugang zum Algo gewährt? In diesem Vortrag zeigen wir\, wie wir mit selbstgebauter Infrastruktur TikToks Empfehlungssystem systematisch testeten und nachwiesen: Ein 15-Jähriger landet durchschnittlich nach fünf Minuten bei frauenfeindlichen Inhalten\, obwohl TikTok angibt\, dies zu verhindern.\n\nIn unserer Präsentation erzählen wir\, wie wir unser Experiment aufgebaut haben und stellen alles nötige dafür zur Verfügung\, inklusive eigens programmiertem Code. Das Publikum lernt\, wie sie ihr eigenes Experiment aufsetzen können – und so Algorithmen durchleuchten und hinterfragen können.\nMan lernt\, wie man Handys automatisiert fernsteuert und jede Interaktion und jedes Video festhält.&nbsp\;Und dann zeigen wir\, wie man 100.000 TikTok-Inhalte mit KI klassifiziert\, um ihren Manosphere-Anteil zu berechnen. Wie man Klassifizierungs-Prompts designt – und sie auf ihre Genauigkeit evaluiert. Und wie man multimodale LLMs einsetzt\, um Text\, Ton und Bild gleichermaßen zu berücksichtigen.\n\nAus unserer Recherche haben wir visuelle Onlinestücke\, einen TV-Beitrag sowie einen Podcast gemacht. Wir geben Tipps\, wie aus technischen Recherchen visuell attraktive Beiträge werden können. Wir teilen unsere Learnings und Fehler auf dem Weg dahin – und liefern einen Baukasten\, um selbst mit relativ geringem Aufwand Algorithmen zu durchleuchten.
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SUMMARY:Promis\, Profite und Prozente: Wie wir deutsche Steueroasen digital durchsucht und vor Ort erkundet haben
DESCRIPTION:Am Anfang standen eine Idee und knapp 100.000 Datensätze aus dem deutschen Handelsregister. Der Plan: Alle deutschen Steueroasen digital durchsuchbar machen und aufdecken\, wer auf welchem Weg dazu beiträgt\, dass jedes Jahr mehr als eine Milliarde Euro in öffentlichen Kassen fehlen.\nMit einer riesigen Datenbank aus verschiedensten öffentlich zugänglichen Daten und selbst dafür programmierten Tools verschafften wir uns einen Überblick. Wir stießen auf Popstars\, TV-Legenden und Profisportler\, auf DAX-Konzerne\, millionenschwere Vermögensverwaltungen und Mietbüros\, an deren Adressen hunderte Firmen in Wohnhäusern gemeldet waren.\n\nDoch wir wollten nicht nur einzelne Geschichten erzählen\, sondern das gesamte System sichtbar machen. Das Ergebnis ist eine interaktive Karte\, die das gesamte System innerdeutscher Steuervermeidung digital erkundbar macht. Sie zeigt\, wo Steueroasen liegen und welche Firmen sich dort mit wie vielen anderen Unternehmen eine Adresse teilen. \nSeit Veröffentlichung nutzen zahlreiche Lokalmedien unsere Karte als Ausgangspunkt für eigene Folgerecherchen.In dieser Veranstaltung zeichnen wir euch den Weg von der ersten Idee bis zur fertigen Karte nach. \n\nWie identifizieren wir einen Ort als Steueroase? \nWann ist eine Adresse verdächtig? \nUnd wie zur Hölle findet man eigentlich Promis oder kleine Tochterfirmen von DAX-Konzernen in einem Datensatz von mehr als 100.000 Firmen?
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SUMMARY:Besser schnüffeln (mit Hund)
DESCRIPTION:Recherche-Werkstatt\, ausgehend von Martins Podcast "Hateland" – Herausforderungen\, Arbeit mit Aktenbeständen\, Praxistipps zum Umgang mit laufendem Mikro und Feldrecherche vor Ort
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SUMMARY:Dead in the Water - using OSINT-Tools to monitor Russia's shadowfleet and other sketchy boats
DESCRIPTION:Schrottreife Tanker. Schiffe als Operationsbasen für Dronen. Schiffe\, die Infrastruktur angreifen. Es ist derzeit viel los auf der Ostsee und den Weltmeeren. Die russische Schattenflotte und andere sketchy boats machen Schlagzeilen. Aber was müssen Journalistinnen und Journalisten über Schiffe\, Flaggen oder Sanktionen wissen? Welche Daten gibt es bei Schiffstrackern wie MarineTraffic? Der dänische OSINT-Experte Christian Panton zeigt ganz praktisch\, was man tun kann.\n\nTankers ready for the scrapyard. Ships as operational bases for drones. Ships attacking infrastructure. There's a lot going on right now in the Baltic Sea and the world's oceans. The Russian shadow fleet and other sketchy boats are making headlines. But what do journalists need to know about ships\, flags\, or sanctions? What data is available on ship trackers like MarineTraffic? Danish OSINT expert Christian Panton gives a practical demonstration of what can be done.
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SUMMARY:Werkstatt: KI-Automation in der Recherche - n8n praktisch
DESCRIPTION:Chatbots wie ChatGPT und Mistral helfen Informationen suchen und auswerten - gezielte\, hartnäckige Recherche kann die KI nicht. Oder doch? Die Workflow-Plattform n8n bietet die Möglichkeit\, sich Recherchen und Arbeitsabläufe zusammenzuklicken - wir helfen bei den ersten Schritten und berichten über Erfahrungen und Anwendungsfälle aus Recherche-Projekten.
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SUMMARY:Berichten im Lokalen über Landtagswahlen und AfD
DESCRIPTION:Wahlen sind für viele Lokaljournalist:innen 2026 ein besonders großes Thema. Im März haben bereits Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ihre Landtage neu gewählt\, im September folgen Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Auch Berlin bekommt dann ein neues Abgeordnetenhaus. \nDie Berichterstattung über Landtagswahlen und AfD nimmt für viele Lokaljournalist:innen dabei eine große Rolle ein – und stellt viele vor Fragen: \nWie berichten wir über Parteipositionen und ordnen sie ein? Welche Textformen sind angemessen? Welche Leitlinien können wir uns für die Berichterstattung vor und nach der Wahl geben? Und wie gewährleiste ich als Lokaljournalist:in meine Sicherheit\, wenn ich zum Beispiel von Wahlveranstaltungen berichte?\nBei dieser Veranstaltung tauschen sich Lokaljournalist:innen über ihre Erfahrungen und Best Practices aus. Wir nehmen uns dabei auch viel Zeit für Fragen und Anliegen aus dem Publikum.
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SUMMARY:Kokain- und Tablettensucht: Wie man bundesweite Themen lokal ausspielt
DESCRIPTION:Radio Hochstift und die Neue Westfälische haben sich intensiv mit der Volksdroge Kokain beschäftigt. Entstanden ist eine umfassende Recherche\, die sich aus verschiedenen Perspektiven dem Thema nähert. Der Spiegel und Correctiv versuchen\, ein Gesamtbild des Tablettenmissbrauchs in Deutschland zu zeichnen. \n\n\nBeim Crowdnewsroom können Menschen aus ganz Deutschland mitmachen\, auch lokale Medien können sich beteiligen. \nWie findet man lokale Anker für ein bundesweites Thema? Wie beteiligt man sich an einer bundesweiten Recherche und generiert daraus lokale Beiträge?\nDiese Fragen beantworten Tobias Fenneker (Radio Hochstift)\, Susanne Amann (Der Spiegel) und Justus von Daniels (Correctiv).
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SUMMARY:Versteckte Kamera: Wann ist die Tonaufnahme erlaubt?
DESCRIPTION:„Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft\, wer unbefugt das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen auf einen Tonträger aufnimmt“\, so steht es in § 201 Strafgesetzbuch. Wer beim Einsatz einer versteckten Kamera also den Ton mitaufnimmt\, macht sich im Zweifel strafbar. Für die meisten Redaktionen und Medienhäuser ist das ein No-Go.\nDas Panel zeigt anhand konkreter Beispiele\, unter welchen technischen und juristischen Voraussetzungen eine Aufnahme des Tons dennoch möglich sein kann.
CATEGORIES:MEDIENRECHT UND INFORMATIONSFREIHEIT
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SUMMARY:Mitgliederversammlung von Netzwerk Recherche
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SUMMARY:Litigation PR: Neue Maschen gegen investigativen Journalismus
DESCRIPTION:Die sogenannte Litigation PR ist ein wirkmächtiges Instrument\, um investigativen Journalismus auszubremsen: Presserechtsanwälte vertreten ihre Klienten heute nicht mehr nur rechtlich gegen Medien\, sondern verkaufen die PR gleich mit. Sie senden Botschaften auf allen verfügbaren Social Media-Kanälen\, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen\, sie deuten dort verlorene Gerichtsurteile so um\, als seien ihre Klienten doch im Recht.\n\nWie können sich Redaktionen bereits vor Veröffentlichung auf diese Strategien vorbereiten? Und müssen wir uns daran gewöhnen\, selbst viel offensiver zu kommunizieren?
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SUMMARY:Die Last der Welt auf deinen Schultern - Wie Du mit belastenden Recherchen umgehst
DESCRIPTION:Wir stoßen auf eine unerzählte Geschichte\, wir recherchieren\, wollen Dinge aufdecken\, Menschen aufrütteln. Dafür nehmen wir manches Opfer in Kauf. Wir graben uns in die Geschichte ein\, tiefer\, immer tiefer. Überstunden werden die Regel. Nachts verfolgt uns das Thema bis in den Schlaf. Schilderungen von Gewalt oder Verbrechen belasten uns dazu psychisch. Warnsignale unseres Körpers ignorieren wir.\nNach der Veröffentlichung wird es noch schlimmer: man wird angefeindet\, im schlimmsten Fall sogar bedroht. Irgendwann geht es nicht mehr. \nSoweit darf es nicht kommen. \n\nWie geht man mit Belastungen im Recherche-Prozess und nach der Veröffentlichung um? Wir wollen vertraulich Erfahrungen austauschen und Tipps weitergeben.
CATEGORIES:BERUF UND GESCHÄFTSMODELLE
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SUMMARY:Datenvisualisierung als Recherchewerkzeug
DESCRIPTION:Auf dem&nbsp\;Weg zu&nbsp\;einer Datengeschichte plotten wir manchmal&nbsp\;wortwörtlich tausende&nbsp\;Grafiken\, von denen es keine&nbsp\;einzige&nbsp\;in die finale Geschichte schafft. Die Visualisierungen können eine wichtige Brücke zu nicht-datenjournalistischen Kolleg:innen sein und verschiedene Funktionen in der Recherche übernehmen. \n\nIn der Session&nbsp\;zeigen wir\, wie wir&nbsp\;einfache Grafiken für die explorative Datenanalyse und zum Kennenlernen von Daten nutzen\, aufwendigere Grafiken machen\, um Thesen zu bilden und weiterzuentwickeln\, und Anwendungen um Visualisierungen bauen\, um das Vier-Augen-Prinzip umzusetzen und Qualitätsmanagement zu betreiben. Anhand von realen Beispielen aus vergangenen Recherchen&nbsp\;zeigen wir\, wie wir Visualisierungen für alle Schritte der Recherche nutzen und wie sich die verschiedenen Typen von Plots in Komplexität und Aufwand&nbsp\;unterscheiden.\n\nUnsere Session richtet sich an Anfänger:innen im Datenjournalismus\, die&nbsp\;Strategien&nbsp\;lernen wollen\,&nbsp\;um&nbsp\;vom Datensatz&nbsp\;zur Geschichte&nbsp\;zu&nbsp\;kommen\, aber auch an erfahrene Datenjournalist:innen\,&nbsp\;die neue Ideen&nbsp\;für die Zusammenarbeit&nbsp\;mit Kolleg:innen&nbsp\;suchen. Nicht-Datenjournalist:innen&nbsp\;hilft die Session zu verstehen\, wie&nbsp\;die&nbsp\;Datenarbeit funktioniert und&nbsp\;warum&nbsp\;sie&nbsp\;manchmal länger dauert als geplant.
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SUMMARY:Hitzestress und Gift im Wasser – selbst gemessen
DESCRIPTION:Daten für lokale und investigative Recherchen selbst mittels Sensoren zu erheben\, lohnt sich. Yannik Achternbosch hat für die taz mit günstigen Thermometern gezeigt\, wie Hitzenächte den Berliner:innen den Schlaf rauben – und dass das auch eine soziale Frage ist. Gesa Steeger und Annika Joeres wiesen für Correctiv anhand öffentlicher Daten und selbst genommener Wasserproben nach\, dass der Rhein eben nicht immer sauberer wird.\n\nDie beiden Recherchen füllen Lücken\, die amtliche Messungen hinterlassen. Das Ergebnis sind exklusive Inhalte – die sich überall replizieren lassen. Genau darum geht es in dieser Session: Wie kann ich auch ohne eigene Fachkenntnisse Hitzestress und potenziell gesundheitsschädliche Stoffe im Wasser nachweisen? Wie viel Vorlauf und welches Budget sollte ich einplanen? Welche Hürden sind bei solchen Recherchen typischerweise zu nehmen?
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SUMMARY:Short-Form Data: Wie Datenjournalismus auf Tiktok und Instagram funktioniert
DESCRIPTION:Datenjournalismus steht für fundierte\, oft auch ausführliche Analysen. Funktioniert das auch auf Social Media\, wo Aufmerksamkeitsspannen kurz und Aussagen oft sehr zugespitzt sind? Oder macht es Tiktok und Co. sogar besser\, weil Fakten statt Meinung präsentiert werden? Welche Formen werden von Medien besonders häufig genutzt – und welche funktionieren?\n\nCiara Cesaro-Tadic berichtet von ihrer praktischen Erfahrung mit einem Daten-Tiktok-Account\, Jolan Geusen gibt basierend auf einer systematischen Analyse einen Überblick zu Datenjournalismus auf Instagram und Tiktok. Jan Georg Plavec berichtet von den Erfahrungen der Stuttgarter Zeitung mit Datenjournalismus-Videos auf Tiktok.\n\nGemeinsam diskutieren wir im Workshop diese und zahlreiche weitere Beispiele und sprechen über Best Practice\, einfach zu bedienende Tools sowie Ideen und Erfahrungen der Teilnehmer:innen. Am Ende soll jede/r eigene Ideen mitnehmen\, wie sie oder er Daten und Schaubilder in ihre Social-Kanäle bringen kann.
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SUMMARY:KI-Pub-Quiz
DESCRIPTION:So you think you know shit about AI? Du kennst alle Bewohner im LLM-Zoo persönlich? Über die Leute\, die den Unterschied zwischen einer ChatGPT-Anfrage und einer Websuche nicht kennen\, kannst du nur müde lächeln? Und Transformer und Diffusoren sind deine besten Freunde?\n\nDann tritt an – gegen die ausgefuchsten Teams einer stabilen NR-Pub-Quiz-Fangemeinde und gegen eine KI auf Jans Computer – mit der vielleicht letzten Chance\, klüger als ein Rudel mittelkleiner Sprachmodelle zu sein.&nbsp\;Zeit für: probieren und blamieren! KI-Pub-Quiz\, NR26 Edition – mit Spielen und Rätselfragen für KI-Interessierte\, die uns vielleicht auch alle ein wenig klüger machen.
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SUMMARY:Große Geschichte mit kleinem Team: Die Recherche „Altfettmafia in Deutschland“ als Best-Practice
DESCRIPTION:Wie entsteht eine große Geschichte\, wenn die personellen Ressourcen knapp sind? Das erzählen Caroline Uhl und Katja Hackmann am Beispiel ihrer Recherche zur „Altfettmafia in Deutschland“.\n\nDie Recherche zeigt\, wie aus einem zunächst skurrilen und regionalen Thema eine Geschichte mit großer Tragweite wurde. Organisierte Diebesbanden stehlen in ganz Deutschland ein Abfallprodukt\, das in jedem Restaurant oder Imbiss anfällt: altes Speisefett. Der Rohstoff ist so begehrt\, weil daraus Biodiesel hergestellt wird. Normalerweise kaufen Entsorgungsunternehmen dieses Altfett auf\, die wegen der Diebstähle teilweise ihre Existenz bedroht sehen. Sie fühlen sich alleingelassen: von der Polizei\, der Justiz und der Politik.&nbsp\;\n\nIn der Veranstaltung steht das journalistische Handwerk im Vordergrund: Wie lässt sich ein solches Projekt stemmen\, wenn nur zwei Personen daran arbeiten? Wie werden begrenzte Ressourcen strategisch eingesetzt\, ohne die inhaltliche Tiefe zu verlieren\, ohne das Team zu überlasten? An welcher Stelle wurde die Recherche eingegrenzt\, damit sie umsetzbar ist?\n\nDie Diskussion zeigt\, dass investigative Geschichten kein Privileg großer Redaktionen sind\, sondern durch Fokus\, methodische Sorgfalt und kreative Nutzung vorhandener Mittel entstehen können. Sie beleuchtet die strategische Arbeit hinter der Story\, von der Themenfindung über die Materialauswertung bis zur crossmedialen Umsetzung\, und liefert praxisnahe Einsichten für Journalist:innen\, die mit kleinen Teams große Wirkung erzielen wollen.
CATEGORIES:LOKAL- UND REGIONALJOURNALISMUS
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SUMMARY:Frauen und Queers im Investigativjournalismus: Barrieren\, Strategien und Empowerment
DESCRIPTION:Frauen und queere Personen im Journalismus stehen oft vor spezifischen Herausforderungen: Diskriminierung beim Gehalt\, Unterschätzung ihrer Leistungen\, Übergriffe im Alltag oder Hatespeech. \nLaut einer Studie der IWMF haben rund 70 % aller Journalist:innen genderbasierte Belästigung\, Drohungen oder Angriffe erfahren. \n\nIn dieser Session wollen wir mit euch über die Barrieren sprechen\, die Frauen und Queers im investigativen Journalismus begegnen sowie Strategien diskutieren\, gegen Diskriminierung\, Gewalt\, ungleiche Bezahlung und strukturelle Benachteiligung vorzugehen.&nbsp\;\nZiel der Veranstaltung ist\, einander zu empowern\, Missstände klar zu benennen und gemeinsam neue Wege für den Alltag aufzuzeigen. \nBringt eure eigenen Erfahrungen gerne ein!
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SUMMARY:Richtig junge Recherche: Jugendredaktionen zum Nachmachen
DESCRIPTION:Viele Redaktionen wollen junge Menschen erreichen – nur wenige geben ihnen wirklich redaktionelle Verantwortung. \nDiese Session zeigt zum einen\, wie die Jugendredaktion beim Südkurier in Konstanz als praktisches Experiment für mehr Teilhabe im Lokaljournalismus aufgebaut wurde und welche Methoden sich dabei bewährt haben. \nZum anderen zeigt das Hamburger Competence Center Young Audiences (CCYA)\, wie ein Praxislabor an der Schnittstelle von Jugendredaktion\, Medienpädagogik und journalistischer Ausbildung arbeitet. \nGemeinsam mit Jugendlichen und journalistischem Nachwuchs entwickelt das CCYA neue journalistische Formate\, erprobt Co-Creation-Prozesse und entwickelt Module zur Medien- und Nachrichtenkompetenz. \n\nDas CCYA ist eine gemeinsame Initiative von #UseTheNews\, dem Bürger:innensender TIDE\, der HAW Hamburg\, der Hamburg Media School und dem Leibniz-Institut für Medienforschung.&nbsp\;
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SUMMARY:Einlass & Registrierung (durchgehend ab 8:30)
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SUMMARY:Begrüßung Samstag
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SUMMARY:Demokratie unter Beschuss: Berichten unter und über Trump
DESCRIPTION:Juristische Angriffe\, Durchsuchungen\, Shitstorms: Trump
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SUMMARY:How to catch a spy
DESCRIPTION:Illegale\, Wegwerfagenten oder Jan Marsalek – Russlands Agenten scheinen überall. Wie aber legt man das System dahinter offen oder findet sogar einen Spion?\n\nAuf dem Podium geben Journalistinnen Einblicke\, wie sie bei Recherchen doch immer wieder mehr über russische Spionage herausfinden konnten\, als sie zunächst dachten: Welche Fehler haben russische Illegale gemacht\, damit sie auffliegen? Wie kann man herausfinden\, was Jan Marsalek tatsächlich macht? \n\nAnhand von internen Chatunterlagen lässt sich nachvollziehen\, wie Russland europaweit ein System von Wegwerfagenten aufgebaut hat\, ohne dass wohl alle die wahren Hintergründe kannten.
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SUMMARY:Polarisieren oder verlieren: Wie viel Zuspitzung verträgt der Journalismus?
DESCRIPTION:Redaktionen positionieren sich immer deutlicher in politischen Lagern\, investigative Recherchen richten sich längst nicht mehr nur gegen Mächtige\, sondern auch gegen konkurrierende Medienhäuser. Wer polarisiert\, gewinnt Aufmerksamkeit. Die Debatte um Zuspitzung\, Polarisierung und journalistische Glaubwürdigkeit ist zwar keine neue\, aber sie hat an Dringlichkeit gewonnen. Wie viel Zuspitzung kann Journalismus sich leisten\, bevor er sein eigentliches Ziel verfehlt?
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SUMMARY:Ein Überlebensguide für den Start in den Investigativjournalismus
DESCRIPTION:Sophia und Lisa standen an zwei sehr unterschiedlichen Punkten\, als sie in den investigativen Journalismus eingestiegen sind. Sie erzählen\, wie sie ihre Optionen abgewogen haben\, was für die verschiedenen Wege als Karriere-Booster spricht und was dagegen. Ein Panel über die Realität statt Journalismus‑Romantik: Geld\, Chancen\, Selbstzweifel\, Druck\, erste Recherchen – und die Frage\, was es braucht\, um die ersten (über)lebensfähigen Jahre als (freie!) Journalist:in hinzubekommen.\n\nGanz konkret geht es um die ersten Schritte: Wie finanziere ich überhaupt die ersten Praktika? Über Volo-Bewerbungen bis hin zu Pitches für freie Mitarbeit. Aber auch: Welchen Preis zahle ich für ein erfolgreiches Jahr? Keine Urlaube\, wenig Freizeit\, finanzielle Sorgen. Und wie findet man einen Umgang damit? Darum soll es im Einsteiger-Panel gehen. Ein Überlebensguide für den Investigativjournalismus.
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SUMMARY:Tausend automatisierte Anfragen später: So entstehen Datensätze\, die es gar nicht gibt
DESCRIPTION:Für viele\, vor allem lokale Daten gibt es keine zentrale Stelle\, keine Datenbank\, keinen Überblick. Wer wissen will (also wir)\, wie hoch zum Beispiel die Hundesteuer in Bayern ist\, muss im Zweifel über 2.000 Gemeinden einzeln anschreiben.&nbsp\;In diesem Panel erzählen wir\, wie solche scheinbar unmöglichen Recherchen trotzdem umsetzbar sind – mit Bordmitteln wie Microsoft Forms\, Excel und Word-Serienbrief. \n\nDamit trugen wir Datensätze zusammen\, die es vorher schlicht nicht gab – von Hundesteuer über Müllgebühren bis zu rechtsextremen Vorfällen an Schulen. \nWeil nicht für jede Recherche ein simples Umfragetool ausreicht\, stellen wir zusätzlich einen Ansatz des WDR vor. \nFür den Kandidat:innen-Check hat jede:r Politiker:in einen personalisierten Zugang erhalten.\n\nDas schiere Erstellen solcher Datensätze führt häufig zu Diskussionen vor Ort und exklusiver\, nutzernaher Berichterstattung. Teilnehmer:innen erhalten konkrete Tipps zur Konzeption eigener Abfragen\, zur Strukturierung und Bereinigung chaotischer Antworten sowie zur Auswertung\, Darstellung und Berichterstattung.
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SUMMARY:Milliarden für Ausbeuter: Wie wir eine große Lücke in der EU-Agrarpolitik aufgedeckt haben
DESCRIPTION:Rund zwei Millionen Migrant:innen arbeiten jedes Jahr auf europäischen Feldern\, viele unter menschenunwürdigen Bedingungen. Gleichzeitig gibt die EU jedes Jahr rund 60 Milliarden Euro an Landwirt:innen in ganz Europa – ein Viertel des gesamten EU-Budgets. Das Geld landet auch bei Betrieben\, die ihre Arbeiter:innen ausbeuten.\n\nMit einem internationalen Team haben wir in einer monatelangen Recherche in fünf europäischen Ländern aufgedeckt\, wie die EU\, bei der Verteilung der Milliarden-Subventionen\, versagt Arbeiter:innen zu schützen. Egal ob in Spanien\, Frankreich\, Deutschland\, Österreich oder Italien – in allen Ländern haben wir ähnliche Muster gefunden. Landwirt:innen erhalten Agrarsubventionen\, obwohl gegen sie wegen ausbeuterischer Bedingungen ermittelt wird\, sie dafür verurteilt wurden oder sogar im Gefängnis sitzen. Eine neue Regel der EU\, die das verhindern soll\, funktioniert nicht richtig.&nbsp\;\n\nFür die Recherche haben wir die Datenbank&nbsp\;farmsubsidy.org&nbsp\;genutzt und mit öffentlichen Medieninformationen und Presseanfragen an Behörden und Gerichte abgeglichen. Und wir haben den Zoll in Deutschland auf Auskunft verklagt. \nWir zeigen\, wie wir vorgegangen sind und auf welche Probleme wir gestoßen sind. Denn obwohl EU-Subventionsdaten grundsätzlich öffentlich zugänglich sind\, können Landwirt:innen verschleiern\, wer von den Steuer-Milliarden profitiert.
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SUMMARY:Russian Secrets: Aufdeckung eines Unterwasser-Spähsystems
DESCRIPTION:Hybride Aktivitäten Russlands auf und unter Wasser sorgen weiterhin für Schlagzeilen und stellen Rechercheur:innen vor komplexe Herausforderungen. In diesem Workshop geben wir Einblicke in OSINT- und HUMINT-Methoden\, die wir im internationalen Rechercheprojekt „Russian Secrets“ angewendet haben.\n\n\nIm Zentrum steht die Aufdeckung eines russischen Unterwasser-Spionagesystems in der Barentssee\, mit dem die Atom-U-Boot-Flotte geschützt wird. Anhand dieses Falls zeigen wir praxisnah\, wie sich fragmentierte Informationen zu einem Gesamtbild zusammenfügen lassen.\n\n\nWir beantworten unter anderem folgende Fragen: \nWelche Erkenntnisse liefern historische Schiffsbewegungen über konkrete Missionen? Wie erschließt man russische Quellen im maritimen Kontext? Welche Rolle spiele Social-Media-Profile\, Satellitenbilder und weitere offene Datenquellen? Und warum ist die enge Verzahnung von OSINT und HUMINT in diesem Feld entscheidend?\nEin besonderer Fokus liegt auf dem Rechercheprozess: Ausgangspunkt waren Unternehmensdaten\, aus denen sich Hinweise auf Technik\, beteiligte Schiffe\, Transaktionen und Personen ergaben. Darauf aufbauend wurden Schiffstracking-Daten gesammelt\, analysiert und mit Tools wie interaktiven Karten visualisiert. Durch die Verknüpfung mit weiteren Datensätzen sowie Social-Media-Posts von Seefahrern konnten wir das verborgene System schrittweise kartieren.\nDie Recherche zeigt: Trotz Sanktionen basiert das System teilweise auf illegal beschaffter westlicher Technologie.\n\n\nZiel des Workshops ist es\, praxisnah zu vermitteln\, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Investigativjournalist:innen\, OSINT-Expert:innen und Datenanalyst:innen gelingt\, welche Tools besonders hilfreich sind und wie sich auf verstreuten Daten komplexe\, verborgene Strukturen rekonstruieren lassen. Damit wollen wir Impulse für zukünftige Recherchen in den Bereichen Spionage\, Sicherheit und maritime Netzwerke geben.
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SUMMARY:KI-generierte Inhalte: Wird OSINT jetzt überflüssig – oder unverzichtbar?
DESCRIPTION:Generative Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Modelle wie Nano Banana\, Veo 3 oder ElevenLabs machen es möglich audio-visuelle Inhalte zu erstellen\, die kaum noch von der Realität zu unterscheiden sind. Der Beweischarakter von Fotografien und Audioaufnahmen droht bald vollends der Vergangenheit anzugehören.\n\nFür all jene\, die mit OSINT-Methoden recherchieren\, bedeutet das eine große Herausforderung. Wie lassen sich Fotos\, Videos und Audios überhaupt noch verifizieren\, wenn selbst jedes zur Überprüfung verwendete frei zugängliche Material potenziell KI-generiert sein kann?\n\nDabei geht es bisher allerdings selten um vollständige Fakes\, die sowohl in sich stimmig als auch eindeutig zu lokalisieren sind. Viel gefährlicher sind momentan noch Bearbeitungen von bestehenden Fotos und Videos durch die KI. Gleichzeitig werden LLMs und KI-gestützte Tools auch bei der Recherche immer wichtiger. Kann also die KI dabei helfen\, manipulierte oder generierte Fotos\, Videos und Audios zu erkennen?\n\nDiese Fragen beschäftigen uns alle. Wir teilen unsere Erfahrungen\, teilen Tipps\, denn auch die Sinne spielen eine große Rolle\, und wollen mit dem Publikum in einen interaktiven Austausch gehen – angeregt mit einem Quiz.
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SUMMARY:Recherchieren vor Ort: Wie wir Lokaljournalist:innen stärken können
DESCRIPTION:In dieser Session wollen wir zeigen\, was sich im ersten Jahr des Lokaljournalismus-Schwerpunkts bei Netzwerk Recherche getan hat: Zwei Absolvent:innen des Fellowships Lokale Recherche stellen ihre Projekte vor und erzählen\, wie sie das Fellowship mit Fortbildungen\, Mentoring und viel Zeit für die Recherchearbeit erlebt haben. \n\nAußerdem berichten wir von unserem neuen Support Desk Lokale Recherche\, einer Anlaufstelle für Lokaljournalist:innen bei Recherchefragen. Wir zeigen\, wie die kostenlose und vertrauliche Beratung Journalist:innen bei lokalen Recherchen unterstützt und Fragen rund um Handwerk\, Methoden und journalistische Ethik beantwortet. \nTeilnehmende können selbst Fragen stellen und ihre eigenen Anliegen rund um das Thema Recherche vorbringen. Wir freuen uns auf den Austausch!
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SUMMARY:Was mache ich als Journalist:in\, wenn ich Post von einer Anwaltskanzlei bekomme?
DESCRIPTION:„Wegzubomben“ – mit diesem kraftvollen Wort beschrieb Medienanwalt Christian Schertz seine Mission in einer ARD-Doku im Mai 2024\, wenn seiner Auffassung nach „jemand es nicht verdient hat in die Öffentlichkeit gezerrt zu werden mit Vorwürfen\, die man ihm unterstellt.“ \nSobald Journalist:innen Post von einer Anwaltskanzlei bekommen\, soll dies also nicht nur einen juristisch mahnenden Eindruck hinterlassen\, sondern mitunter auch inhaltlichen Einfluss auf die Berichterstattung nehmen.\n\n\nDas Panel erörtert praxisnah\, was ein Schreiben von einer Anwältin oder eines Anwalts konkret bedeutet: \nWie kann ich einen solchen Brief einschätzen? Welche Handlungsoptionen habe ich? Welche Fallstricke gibt es? Welche Auswirkungen hat ein Anwaltsschreiben auf meine Recherche? Wann sollte ich mich auf eine gerichtliche Auseinandersetzung einstellen?
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SUMMARY:Spywarechecks am Stand von Reporter ohne Grenzen
DESCRIPTION:An beiden Tagen bietet das Forensik Team von Reporter ohne Grenzen an\, Geräte auf Spuren von Spionagesoftware zu untersuchen. Die Analysen können direkt vor Ort am RSF Stand durchgeführt werden\, ein Ergebnis gibt es ca. 20 Minuten später.
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SUMMARY:25 Jahre Netzwerk Recherche: Rückblick und Ausblick (Arbeitstitel)
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SUMMARY:Nachhaken\, unterbrechen\, dranbleiben: Die Kunst des politischen Interviews
DESCRIPTION:Politische Interviews verlangen journalistische Präzision\, gute Vorbereitung und schnelle Reaktionen im Gespräch. In diesem Panel zeigen Sandra Schulz (Deutschlandfunk) und Damla Hekimoğlu (ARD)\, wie Interviews entstehen\, die mehr hervorbringen als vorbereitete Sprechzettel.\n\nWie recherchiere ich Positionen\, Widersprüche und frühere Aussagen meines Gegenübers? Welche Fragen öffnen Gespräche – und wann ist Zuspitzung nötig? Wie gelingt es\, höflich zu bleiben und trotzdem konsequent nachzufragen?\n\nDas Panel beschäftigt sich mit Recherche\, Frageentwicklung\, Gesprächsführung und Nachbereitung politischer Interviews. Im Fokus stehen außerdem aktives Zuhören\, der Umgang mit Ausweichmanövern und die Frage\, wie Interviewer:innen in dynamischen Gesprächssituationen handlungsfähig bleiben.
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SUMMARY:Diese entsetzliche (Daten-)Lücke
DESCRIPTION:Was tun\, wenn Evidenzen und Daten fehlen\, sich Themen politisch wie journalistisch aber aufdrängen? Zwei datenjournalistische Projekte zeigen\, wie kreativ mit Datenlücken umgegangen werden kann. Aktuelle Recherchen zu Rechtsextremismus an Schulen vom Bayerischer Rundfunk (BR) und zum Einfluss der Polizeigewerkschaften auf die Innenpolitik vom Südwestrundfunk (SWR) illustrieren verschiedene Wege\, Datenanalysen zu ermöglichen\, wo zunächst keine Daten vorhanden waren.
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SUMMARY:Schnell recherchiert: Hilfreiche Datenschätze
DESCRIPTION:Im Internet und in öffentlichen Registern stecken viele Datenschätze mit Informationen über Firmen. \nDas Panel zeigt lohnenswerte Datenbanken und welche Geschichten mit ihrer Hilfe entstehen können. Unter den ausgewählten Datenbanken sind u.a. Handelsregister\, der Bundesanzeiger\, das Transparenzregister\, Markenregister\, eine Datenbank über Fördermittel und eine Datenbank für Ausschreibungen in der Europäischen Union. \nWie man Einsicht in das Grundbuchamt erhalten kann\, wird ebenfalls erklärt. Auch Lokaljournalisten können diese Datenbanken gut nutzen.\n\nFinde heraus\, welche Rüstungsunternehmen von Millionenförderungen profitieren\, welche Unternehmen in deiner Kommune Bundesmittel für Forschungsprojekte erhalten und was in der Vorstandssitzung eines Lobbyverbands passiert ist.
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SUMMARY:Gaming und Journalismus – ist dieses Verhältnis noch zu retten?
DESCRIPTION:Menschen in Deutschland\, die sich mit dem Kulturgut Gaming identifizieren\, verbinden mit Berichterstattung in etablierten Medien in der Regel verkürzte\, klischeehafte und diffamierende Darstellungen à la „Killerspieldebatte“ und „RTL-Gamescom-Reportage“. Journalist:innen registrieren gleichzeitig immer wieder strukturelle Probleme innerhalb dieser Subkultur\, vor allem mit Bezug zu Sexismus und möglicher Radikalisierung.\n\nDas Ergebnis scheinen zwei Seiten zu seien\, die sich unversöhnlich gegenüberstehen. Eine ganze Subkultur ist tief geprägt von Misstrauen gegenüber journalistischer Berichterstattung. Kaum eine von etablierten Medienhäusern produzierte Doku oder Reportage wird nicht online in Reaction-Streams oder Videoessays zerrissen.&nbsp\;Wie konnte es soweit kommen? Warum tun sich etablierte Journalist:innen so schwer\, über diese Subkultur zu berichten und wie kann dieses zerrüttete Verhältnis verbessert werden?\nDieser Fragen gehen Speaker beider Gruppierungen in einer konstruktiven Diskussion nach.
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SUMMARY:Investigative Amnesie: Wie Redaktionen ihr Wissen langfristig nutzen können
DESCRIPTION:Redaktionen recherchieren immer wieder dieselben Personen\, Firmen und Netzwerke neu\, weil investigative Erkenntnisse meist nur als Artikel veröffentlicht und gespeichert werden – aber nicht als strukturiertes Wissen. \n\nDie Session zeigt\, wie sich mit OpenAleph und dem Follow the Money Toolkit frühere Recherchen in ein belastbares redaktionelles Gedächtnis überführen lassen: Belege\, Beziehungen und Quellen bleiben auch über einzelne Recherchen oder personelle Wechsel innerhalb einer Redaktion hinaus nutzbar. Ein investigatives Team kann so über Jahre eine Evidenz-Datenbank über eigens recherchiertes Wissen aufbauen\, was Folgerecherchen extrem vereinfacht. \n\nIn anderen Industrien sind solche internen "Knowledge Graph"s schon lange Standard\, im Journalismus müssen wir noch etwas mehr tun!
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SUMMARY:Aufgedeckt: Wie wir den Interessenkonflikt eines Berliner Politikers recherchierten
DESCRIPTION:Der langjährige Berliner CDU-Politiker Christian Gräff ist ehrenamtlicher Geschäftsführer eines gemeinnützigen Vereins. Recherchen von Abgeordnetenwatch und Tagesspiegel zeigen\, dass er diesen Verein offenbar auch für seine Geschäftsinteressen nutzt.&nbsp\;\n\nIn dieser Session geben die Referentinnen Einblick in den Rechercheprozess und leiten daraus Praxistipps ab:&nbsp\;wie man in öffentlichen Registern recherchiert\, warum es sich lohnt\, zusätzlich Dokumente nach IFG zu beantragen\, wie man richtig konfrontiert – und warum die besten Ergebnisse nur im Team möglich sind.
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SUMMARY:Juristisch wasserdicht formulieren: Tatsachenbehauptung oder Meinungsäußerung?
DESCRIPTION:Zwei Gerichte\, zwei Entscheidungen: Teilnehmer des Potsdam-Treffens hatten sich vor Gericht gegen die Correctiv-Formulierung „Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger“ gewehrt.\nDas Landgericht Hamburg entschied im Dezember 2025\, diese Formulierung sei zulässig\, es handele sich um eine zulässige Meinungsäußerung.\nDas Landgericht Berlin II untersagte im März 2026 die gleiche Formulierung.\n\nBeide Verfahren sind noch nicht rechtskräftig\, lenken den Blick aber auf eine Kategorie\, die auf den ersten Blick kompliziert erscheint: Handelt es sich bei einer Formulierung um eine Tatsachenbehauptung oder eine Meinungsäußerung? Daran entscheidet sich häufig\, ob eine journalistische Berichterstattung rechtlich zulässig ist oder von einem Gericht verboten wird.Tatsachenbehauptungen können vor Gericht auf ihre Richtigkeit überprüft werden\; wenn sie falsch sind\, drohen Klagen auf Unterlassung\, auf Gegendarstellung\, auf Widerruf und möglicherweise sogar auf Schadenersatz. Meinungsäußerungen können dagegen prinzipiell nicht auf ihre Richtigkeit überprüft werden\, da sie als subjektive Einschätzungen von der Meinungsfreiheit geschützt sind. Aber trotzdem bleibt es kompliziert: Auch eine Einschätzung kann einen Tatsachenkern enthalten\, der von Gerichten auf seine Richtigkeit überprüft wird.\n\nDas Panel zeigt anhand konkreter Beispiele aus der Praxis\, wo die oft schwierige Abgrenzung zwischen Tatsachenbehauptung und Meinungsäußerungen verläuft.
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SUMMARY:Barrierefrei berichten: 10 Tipps\, wie Du mit Deinen Recherchen mehr Menschen erreichst
DESCRIPTION:Journalismus soll für alle Menschen sein. Alle sollen verstehen\, was auf der Welt passiert. Nur so können alle teilhaben und informierte Entscheidungen treffen. Was muss man alles beachten\, damit journalistische Inhalte für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zugänglich sind\, zum Beispiel für Menschen mit Seh- und Hörbehinderungen oder mit Lernschwierigkeiten?\n\nIn unserem Workshop zeigen Journalist:innen mit und ohne Behinderungen\, wie man Texte in leicht verständlicher Sprache schreibt\, wie Online-Inhalte für Screenreader funktionieren\, wie man diese Texte in barrierefreie Social Media Postings packt und warum Barrierefreiheit Vorteile für alle Menschen hat.
CATEGORIES:REPRÄSENTATION UND VIELFALT IM JOURNALISMUS
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SUMMARY:Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen 2026
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SUMMARY:Europa rüstet auf – Was ändert das für den Investigativjournalismus?
DESCRIPTION:Die Bedrohungen durch Putins Regime in Russland haben zu einer massiven Veränderung der politischen Landschaft in Europa geführt: Regierungen geben Milliarden Euro für militärische Ausrüstung aus\, oft in schnellen Verfahren ohne offizielle Ausschreibungen. Für investigative Journalisten bringt diese neue politische Situation Herausforderungen\, aber auch Chancen mit sich. In dieser Podiumsdiskussion diskutieren wir beides: \n(Wie) können wir über militärische Geheimnisse wie Beschaffungspläne für Ausrüstung berichten\, obwohl dies als Verrat geahndet werden kann?Ist es in einem Umfeld\, in dem Aufrüstung als unvermeidlich angesehen wird\, noch möglich\, als Journalist die Ausgaben zu hinterfragen?Missbrauchen Regierungen die neue Situation\, um beim Kauf von Waffen neue Intransparenz zu schaffen?Müssen wir unsere Rechercheteams personell umbauen\, um uns auf die neue Situation einstellen?
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SUMMARY:Podcast – das neue politische Leitmedium
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SUMMARY:Wie über Frauenhass berichten?
DESCRIPTION:Seit der Spiegel-Recherche zu den Vorwürfen gegen Christian Ullmen wird der (digitale) Hass gegen Frauen breit diskutiert.\nWie können Journalist:innen zu diesen Themen sinnvoll recherchieren? Was können Redaktionen besser machen\, um angemessen kritisch zu sein? Wie können auch betroffene Journalist:innen selbst besser geschützt werden?
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SUMMARY:Mensch vs. Maschine: Die Quiztime-Challenge OSINT
DESCRIPTION:Ist das Video echt oder nicht? Wo wurde dieses Foto aufgenommen? \n\nBei der Quiztime-Challenge löst ihr in Echtzeit Recherche-Aufgaben\, wie sie auch im journalistischen Alltag vorkommen. Aber braucht es diese Skills angesichts von ChatGPT und Gemini noch? \nWir lassen Teams mit klassischer Online-Recherche und Prompt-Antworten gegeneinander antreten.&nbsp\;Bei unserer Quiztime-Runde machen wir die Probe aufs Exempel. Bei den Recherche-Aufgaben treten die beiden Lösungswege gegeneinander an. Wer ist wann schneller und wer verlässlicher – die klassische Online-Recherche oder die Prompt-Befragung des KI-Modells?\n\nDas schnellste Team mit der richtigen Lösung punktet – aber alle anderen gewinnen auch\, wenn erklärt wird\, welche Tools\, kreative Strategien und Geheimtipps die Recherchierenden zum Ziel führen. Aber brauche ich diese OSINT-Fähigkeiten überhaupt noch\, wenn ich auch einfach ChatGPT fragen kann\, wo ein Foto herkommt?\n\nVorzugsweise eigene Laptops und Tablets mitbringen. Die Einteilung in Teams erfolgt zu Beginn der Session.
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SUMMARY:Recherchieren im Gefängnis
DESCRIPTION:Missstände im Straf- und Maßregelvollzug sind journalistisch besonders schwer zugänglich: Betroffene sind isoliert\, Behörden intransparent\, Daten existieren oft nur fragmentiert oder gar nicht. \nWie recherchiert man zu Orten\, zu denen kaum jemand Zugang erhält? Mit welchen Methoden gelingt es\, einen Blick hinter die Mauern oder Zäune zu bekommen? Wie gelangt man an Daten? Welche Belege können die Recherche stützen? \n\nIn dem Panel besprechen wir Wege an Informationen zu gelangen\, Recherchen wasserdicht zu machen und strategische Vorgehensweisen.
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SUMMARY:Der Umgang mit traumatisierten Quellen: Wie wir sie und uns schützen und trotzdem alles erfahren\, was wichtig ist
DESCRIPTION:Immer wieder haben Journalisten mit traumatisierten Menschen zu tun. Das\, was diese Menschen Schreckliches erlebt haben\, ist oft Ausgangspunkt für unsere weitere Recherche. \nIm Umgang mit traumatisierten Quellen kann man viel falsch machen\, aber auch vieles richtig. Viele Journalisten haben Angst davor\, mit diesen Menschen zu arbeiten\, weil sie fürchten\, ihre Fragen könnten die Menschen retraumatisieren. Das muss nicht sein. \nWenn man einmal das Prinzip verstanden hat\, kann die richtige Art der Recherche den Menschen sogar bei der Verarbeitung helfen.\n\n\nIch habe in der Vergangenheit immer wieder mit traumatisierten Quellen gearbeitet\, zuletzt für die ZDF-Filme „Tod im Kreißsaal“ und „Weil du mir gehörst! Wenn Männer ihre Frauen töten.“ \nFür den ersten Film habe ich Dutzende Frauen gesprochen\, die ein Geburtstrauma hatten und deren Baby schwer behindert oder tot zur Welt kam. Für den zweiten Film habe ich mit den Angehörigen von hundert Frauen gesprochen\, die von ihrem Partner oder Ex-Partner ermordet worden sind.\n\n\nDabei habe ich mir einen Werkzeugkasten erarbeitet\, der es mir ermöglicht\, dass die Recherche für mich und für die Quellen zu einem guten Erlebnis wird. Diese Werkzeuge würde ich im Workshop gerne benennen\, außerdem möchte ich auch etwas über die Theorie dahinter erzählen:\nWarum kann es für Menschen heilsam sein\, wenn sie die schlimmsten Erlebnisse ihres Lebens einem Fremden erzählen? Wie wahren wir gleichzeitig Grenzen? Was bedeutet Rollenklarheit? Was können wir als Journalisten leisten und was nicht? Und\, natürlich: Wie schützen wir unsere Quellen vor einer Retraumatisierung?Wie gehen wir damit um\, wenn die Recherche uns selbst an Grenzen bringt - oder uns an schreckliche Erlebnisse in unserem Leben erinnert? \nUnd was tun wir\, wenn unsere Quelle während des Interviews dissoziiert?
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SUMMARY:Tatort Tonspur: Wo niemand hinschaut\, aber alle hinhören sollten
DESCRIPTION:Alle hören ständig Audio. Doch die wenigsten schauen genug genau hin. Diese Session führt die Audioforensik als eine bislang unterschätzte OSINT-Disziplin ein. Ich möchte zeigen\, wie sich mithilfe von Frequenzen\, Kompression\, Spektrogrammen und etwas Physik Medien authentifizieren\, Schnitte erkennen\, Orte eingrenzen und sogar Kriegsverbrechen belegen lassen. \n(Zum Beispiel: Berechnung der Entfernung eines Schützen anhand von Geschoss- und Schallgeschwindigkeit\, Analyse der Netzfrequenz\, Erkennen plattformspezifischer Kompression usw.)
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SUMMARY:Dokumente und Klima-Daten effizient lesen – ask a Profi anything
DESCRIPTION:Ein Gesetzesentwurf wird im Koalitionsausschuss besprochen und auf den Kanälen von Malte Kreutzfeldt kann man bereits lesen\, welche Formulierungen sich geändert haben und was für Folgen das hat. Die neuen Klima-Daten vom Copernicus sind da und Constanze Bayer hat&nbsp\;drei Grafiken und einen Text daraus abgeleitet. \n\nWir brauchen mehr Journalist:innen\, die sich an die Analyse von Dokumente und Daten trauen. Mit kurzem Input heiterem Ask-me-Anything verraten zwei Profis\, wie sie ihren Arbeitsalltag strukturieren\, welche Tools sie nutzen und warum das alles eigentlich wirklich nicht kompliziert ist. \n\nExplizit für Nicht-Coder:innen!
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SUMMARY:Ein korrupter Staatsanwalt und eine Panne bei der Polizei: Wenn Lokaljournalist:innen privilegierte Quellen unter die Lupe nehmen
DESCRIPTION:Es ist einer der größten Skandale\, die Niedersachsens Justiz bisher erlebt hat: Ein offenbar korrupter Staatsanwalt soll über Jahre Informationen an ein international agierendes Drogenkartell durchgestochen haben\, gegen das er selbst ermittelte.\n Katharina Kutsche berichtet davon\, wie sie mit ihrem Team der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung diesen Fall rund um Kokain\, Boxclub und Aktenberge recherchier hat. Kontinuierliche Berichterstattung und eine detaillierte Rekonstruktion werfen die Frage auf: Was musste bei Polizei und Justiz alles schief laufen\, dass der Maulwurf so lange unentdeckt blieb?\n\n\n\nPatrick Schwemling recherchierte zu einer Gewalttat in der Mindener Innenstadt und entlarvte dabei eine Ermittlungspanne der Polizei. Den Beamten war 2024 eine ganze Woche lang verborgen geblieben\, dass ein angegriffener Mann lebensgefährlich verletzt worden war. Verzweifelte Angehörige vertrauten sich dem Redakteur des Mindener Tageblatts an. Erst aufgrund der Recherchen von Schwemling bildeten die Ermittler eine Mordkommission. Und wegen der Recherchen änderte die Polizei schließlich die internen Abläufe.\n\n\n\nDie Speaker:innen stellen ihre Recherchen vor und zeigen\, wie sie vorgegangen sind. Sie diskutieren auch über eine wichtige Frage des Lokaljournalismus:\n\nWie gehen wir mit privilegierten Quellen wie Polizei und Justiz um? Wie sehr vertrauen wir ihren Informationen im Redaktionsalltag? Und was passiert\, wenn diese Quellen auf einmal selbst Gegenstand der Recherche werden?
CATEGORIES:LOKAL- UND REGIONALJOURNALISMUS
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SUMMARY:Blackbox Europa? Auskunftsrechte in (fast) ganz Europa nutzen
DESCRIPTION:Fast jedes Land in Europa verfügt über ein Informationsfreiheitsgesetz\, das den Bürgern Zugang zu behördlichen Dokumenten gewährt. In vielen Fällen mangelt es Journalist:innen jedoch an den Fähigkeiten und dem Selbstvertrauen\, um grenzüberschreitende Auskunftsersuchen zu stellen. \n\nDieser Workshop gibt einen Überblick darüber\, wie man Informationsfreiheitsanfragen in über einem Dutzend europäischer Länder sowie bei der Europäischen Union stellt. Die Teilnehmer:innen erhalten einen Überblick über die relevanten Gesetze und darüber\, welche Art von Informationen in den verschiedenen Ländern erhältlich sind. \nDurch Beispiele aus veröffentlichten Recherchen erfahren die Teilnehmer:innen\, wie grenzüberschreitende Anfragen die Basis von Recherchen werden oder laufende Recherchen unterstützen können. \nAußerdem werden ihnen die Fähigkeiten und Ressourcen vermittelt\, um selbst Anfragen zu stellen.
CATEGORIES:MEDIENRECHT UND INFORMATIONSFREIHEIT
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SUMMARY:Der BigTech-Lobby auf der Spur: Netzwerke\, Narrative und Recherchemethoden
DESCRIPTION:Wie kann es sein\, dass Big Tech Konzerne es immer wieder schaffen\, deutsche und europäische Regulierung zu verwässern oder zu umgehen – obwohl sich eine breite Mehrheit der deutschen Bevölkerung eine härtere Regulierung im Sinn der Nutzenden wünscht? Der Grund sind hochprofessionelle\, bestens vernetzte und ressourcenstarke PR- und Lobby-Akteure\, die Politik und Öffentlichkeit konstant bearbeiten.&nbsp\;\n\n\nDas Zentrum für Digitalrechte und Demokratie wurde gegründet\, um dem etwas entgegenzusetzen. Wir verbinden journalistisches mit aktivistischem Denken. Nah am News-Cycle und mit viel Expertise veröffentlichen wir Gutachten\, Recherchen und Statements\, eigenständig und in Partnerschaft mit Journalistinnen und Journalisten.&nbsp\;In diesem Vortrag oder Workshop geht es konkret darum:\nWie das Lobbying von Google\, Microsoft\, Amazon\, Meta und Palantir in Deutschland funktioniert – Welche Akteure und Formate sind besonders wichtig?Mit welchen Framings und Narrativen Big Tech Konzerne probieren\, Debatten zu beeinflussen. Von digitaler Souveränität über Jugendschutz bis hin zu Urheberrecht. Welche Recherchequellen und Methoden gut funktionieren und welche Herausforderungen es gibt. Was lässt sich mit OSINT\, insbesondere mit Linkedin und dem Lobbyregister\, herausfinden und wo kommt man ohne Informanten nicht weiter?Wie das Zentrum für Digitalrechte und Demokratie Journalistinnen und Journalisten befähigt\, zeitnah\, kritisch\, allgemeinverständlich und fundiert über Big Tech zu berichten.
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SUMMARY:Keine Angst! Zuversicht im Journalismus
DESCRIPTION:„Schlechte Laune ist auch keine Lösung“ – unter dieser Überschrift stand kürzlich ein Essay von Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda in der ZEIT. Der Beitrag ist ein Plädoyer für mehr Zuversicht in der Gesellschaft und im Journalismus. Er kritisiert\, in der politischen Debatte und auf digitalen Plattformen würden Zuspitzung\, Gereiztheit und extreme Positionen belohnt\, so dass die demokratische Verständigung leide. Auch der Journalismus sei gefordert: „Niemand braucht Nachrichten\, die ausschließlich zeigen\, was alles nicht gelingt im Land“\, so Brosda. \n\nWie aber kann dieser Balanceakt gelingen: Recherchieren und Fehlverhalten aufdecken\, ohne das Misslingen in den Mittelpunkt zu stellen? Was genau kann uns Zuversicht geben in dieser Zeit mit riesigen Herausforderungen? Welche Mut machenden Geschichten gibt es\, die uns helfen können\, einen vorsichtig optimistischen Blick in die Journalismus-Zukunft zu werfen?
CATEGORIES:AKTUELLES
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SUMMARY:Wie schützen wir unsere Protagonist:innen gegen Anfeindungen?
DESCRIPTION:In dem ARD Beteiligungsformat „die 100“\, in dem es um die Frage geht „Ist Deutschland zu woke?“ spricht sich eine Lehrerin für einen bewussten Umgang mit Sprache aus und legt offen\, dass sie sich selbst der queeren Community zurechnet.\nWährend in dem Fernsehformat kontrovers\, aber sachlich diskutiert wird\, beginnt noch während der Ausstrahlung der Sendung eine Hetzjagd im Netz: die Teilnehmerin wird auf das übelste verunglimpft und lächerlich gemacht. Screenshots mit ihrem Foto und ihrem Klarnamen werden in Blogs und rechten Foren veröffentlicht. Schließlich erreichen Emails auch ihren Arbeitgeber\; die Institution\, für die sie tätig wird\, ist kaum noch arbeitsfähig. Es wird Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht. Kein Einzelfall - wer im Fernsehen öffentlich Stellung bezieht\, muss damit rechnen\, tausendfach im Netz geteilt\, beurteilt - oft beschimpft und verunglimpft zu werden. Jedenfalls wenn es um Themen wie Gendern\, Rassismus und ähnliches geht. \n\nWie gehen wir als Journalistinnen und Journalisten damit um? Wie schützen wir Menschen vor der digitalen Meute? Dieses Thema geht uns alle an\, denn wie sollen wir über LGBTQ \, Missbrauch oder Umweltthemen berichten\, wenn sich niemand mehr traut\, in unseren Artikeln\, Filmen oder Radiostücken offen aufzutreten?\n\nDas Panel soll ein Erfahrungsaustausch sein und gleichzeitig Lösungsansätze bieten.
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SUMMARY:Neue Stimmen\, neue Standards: Wie verändern Newsfluencer den Journalismus?
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SUMMARY:Recherchepower auf Telegram: Personen\, Infos und exklusive Storys finden
DESCRIPTION:Telegram ist eine düstere Wundertüte: Nachbarschaftsgruppen vernetzten sich hier ebenso wie Drogendealer\, Kriegspropagandisten\, Terroristen oder Verschwörungsgläubige. Für Medienschaffende bedeutet das: Zugang zu neuen Quellen\, exklusiven Infos und viel Augenzeugen-Material – aber auch schnell Kontakt mit gewaltvollen\, schadhaften oder illegalen Inhalten. \n\n\nWer weiß\, wie er oder sie sich auf Telegram bewegen muss\, kann auf der Plattform kleine Recherche-Schätze heben. Anhand von praktischen Beispielen und aktuellen Recherchen zeigen wir: \nWie können Medienschaffende gezielt Inhalte\, Gruppe\, Kanäle und Personen auf Telegram finden? Wie lassen sich Inhalte auf Telegram monitoren? Wie geht man am besten in aktuellen Lagen vor\, um Material für spätere\, längere Recherchen zu sammeln? Wie können Bots bei der Recherche helfen? Wie können Medienschaffende KI-Tools einsetzen\, um Telegram-Inhalte zu analysieren? \n\nDer Workshop richtet sich an alle\, die Telegram als Recherchequelle besser erschließen möchten – ob Einsteiger oder Recherche-Profi.
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SUMMARY:Wie KI bei Klimarecherchen nützlich wird
DESCRIPTION:KI frisst immense Ressourcen\, ist aber auch ein Instrument\, um Klimajournalismus quantifizierbar zu machen. Anhand von zwei Projekten soll das anschaulich gemacht werden. \n\nGreen to Grey ist ein grenzübergreifendes\, gemeinschaftliches Datenprojekt über die verschwindende Natur Europas\, um Platz für Wohnhäuser\, Lagerhallen\, Golfplätze und Fünf-Sterne-Hotels zu schaffen. Green to Grey quantifiziert\, wie viel Natur in Europa durch Bauvorhaben verloren geht\, und untersucht\, wie sich diese Verluste auf uns alle auswirken – anhand einer Analyse eines globalen Landbedeckungsdatensatzes\, der von Google und dem World Resource Institute unter Verwendung eines Deep-Learning-Bilderkennungsmodells erstellt wurde. \n\n„Zugepflastert: Wie Journalismus\, Wissenschaft und KI versiegelte Städte analysierten“ hat zu extremer Hitze gearbeitet\, die Städte besonders hart trifft. Um systematisch zu zeigen\, wie stark Parkplätze tatsächlich versiegelt sind und ob Kommunen ihre eigenen Vorgaben zur Begrünung einhalten\, zeigen die Autorinnen\, wie sie gemeinsam mit KI-gestützter Auswertung gearbeitet haben. \nDie Recherche mündete in der ARD-Story-Dokumentation „Zugepflastert“ und eine interaktive datenbasierte Veröffentlichung bei FragDenStaat. \nDie Kooperation zeigt auch exemplarisch\, wie daten- und KI-gestützte Analysen durch klassische Reportage journalistisch greifbar werden.
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SUMMARY:Große Datenanalysen im Lokalen nutzen
DESCRIPTION:Leser*innen lieben Datengeschichten: Der Blick auf eine Karte oder ein Diagramm erklärt die Lage intuitiv und eindrücklicher als ein Text allein. Und eine lokaler Fall bekommt Gewicht\, wenn Zahlen belegen\, dass er für ein größeres Problem steht.\n\nWie können lokale und regionale Redaktionen mit wenig Ressourcen trotzdem mit Daten arbeiten? Das Science Media Center und CORRECTIV.Europe bieten dafür praktische Lösungen an.&nbsp\;\n\nDas Science Media Center Germany führt immer wieder Erreichbarkeitsanalysen bei Krankenhäusern durch. Das Spektrum reicht dabei von der Schlaganfallversorgung bis zur Umsetzung der Klinikreform in NRW. Mit den Klinik-Erreichbarkeiten&nbsp\;bietet es jetzt auch ein Tool an\, das es Regionaljournalismus ermöglicht\, schnelle Erreichbarkeitsanalysen eigenständig durchzuführen\, zum Beispiel bei Schließung einer Klinik oder einer Abteilung.\n\nCORRECTIV.Europe liefert Lokaljournalist*innen in ganz Europa Datensätze zu alltagsrelevanten Themen wie Mieten\, Heizkosten oder Luftverschmutzung – lokal heruntergebrochen und im Paket mit Storyideen und Hintergrundinfos. \n\nIn dieser Session zeigen beide Projekte\, wie Lokal- und Regionaljournalist*innen an ihren Recherchen teilhaben können.&nbsp\;
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SUMMARY:Mit Auskunftsrechten investigativ recherchieren
DESCRIPTION:E-Mails aus dem Wirtschaftsministerium\, Rechnungen für Berater\, Zahlen zur Inklusion — wer Behörden beharrlich fragt und Auskunftsrechte geschickt nutzt\, bekommt oft brisante Akten und Daten. Nur wie fragt man am besten? Welches Gesetz eignet sich wozu?&nbsp\;\n\nAnhand zahlreicher Beispiele aus der journalistischen Praxis zeigt das FragDenStaat-Team\, wie jede:r Anfragen nach Informationsfreiheits-\, Verbraucher- und Umweltinformationsgesetz formulieren kann. Denn die Dokumente\, die man so bekommt\, liefern tiefe Einblicke in politische Vorgänge\, interne Streitigkeiten oder verborgene Missstände.
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SUMMARY:Verantwortungsvolle Berichterstattung und die Epstein Files (Arbeitstitel)
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SUMMARY:Bitte mehr davon! Mit Stipendien recherchieren
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SUMMARY:Wenn das Publikum mitredet: Wie Beteiligungsformate gelingen
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SUMMARY:Berichten aus Kriegsgebieten
DESCRIPTION:Kriegsberichterstattung gehört zu den anspruchsvollsten und gefährlichsten Aufgaben im Journalismus. Sophie von der Tann (angefragt)\, Ibrahim Naber und Wolfram Bauer kennen die Herausforderungen aus eigener Erfahrung. In diesem Panel sprechen sie gemeinsam mit Moderator Omid Rezaee über die konkrete Vorbereitung auf gefährliche Einsätze\, die Frage\, welche Risiken vertretbar sind\, ethische Dilemmata bei der Berichterstattung und die psychischen Belastungen\, die diese Arbeit langfristig hinterlässt.
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SUMMARY:Guck mal\, was da fliegt
DESCRIPTION:Dass man online Flugzeuge tracken kann\, weiß jeder. Wie aber nutzt man dieses Instrument genau und wie kann es inesbesondere bei investigativen Recherchen helfen? Darum geht es in diesem Workshop. Er richtet sich an Journalist:innen\, die höchstens mal ihren Ferienflieger verfolgt haben\, bietet aber auch Tipps und Tricks für erfahrenere Kolleg:innen. \n(Es kann zwischendurch ein bisschen nerdy werden\, aber hoffentlich nie langweilig.)&nbsp\;\n\nWie benutzt man Flighttracking-Seiten für Recherchen?Kann man wirkliche alle Flugzeuge tracken? Und was macht man\, wen ein Flug nicht gefunden werden soll?Was sind die Vor- und Nachteile verschiedener Plattformen?Wie helfen Flugdaten\, andere Angaben aus der Recherche zu verifizieren?Was sind die größten Stolpersteine\, auf was muss man achten?Wie kommt man an länger zurückliegende Daten?Und warum sind Planespotter die besten Freunde?&nbsp\;\nDas Handwerkszeug wird mit praktischen Beispielen aus echten Recherchefällen erklärt. Es geht unter anderem um russische Sabotage und Entführungen\, Könige auf Reisen und geschmuggelte wilde Tiere.
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SUMMARY:Stories in Bilanzen finden - Das Beispiel Enpal
DESCRIPTION:Enpal hat sich vom Start-up zu Deutschlands größter Solarfirma entwickelt. Gründer Mario Kohle hat es wie kaum ein anderer verstanden\, das Narrativ „Energiewende für alle“ in Medien und Politik zu platzieren. \n\nEnpal inszeniert sich als Tech-Unternehmen und zieht Investoren wie SoftBank\, HV Capital\, Blackrock\, ING an. So sammelten die Berliner über fünf Milliarden Euro an Eigen- und Fremdkapital ein. \n\nDoch das Bild bekommt inzwischen Risse wie ein Solarpanel nach einem Hageleinschlag. \nDas Geschäftsmodell basiert auf einem speziellen Finanzkonstrukt und birgt Risiken\, die sich in der Bilanz von Enpal entdecken lassen. Ein Blick auf die Cashflows\, Umsätze\, Erträge und andere Kennzahlen zeigt\, wie sich die Firma größer und erfolgreicher machte\, als sie eigentlich ist\, und welche Gefahren für Investoren und Kunden bestehen. \nEnpal selbst versucht die negativen Aspekte seines Geschäftsmodells zu verschleiern und „Nebelkerzen“ zu zünden.
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SUMMARY:Wasser\, Wind und Lobbynetzwerke: Lokale Klima-Rezepte zum Nachkochen
DESCRIPTION:Gute Klimageschichten liegen im Lokalen auf der Straße. Bei besonders relevanten Recherchen brauchen Journalist:innen aber einen langen Atem und ein dickes Fell. \n\nIn diesem Panel teilen die Referent:innen Tipps und Tricks für Geschichten\, die sich auch in anderen Regionen umsetzen lassen. \nUm Wasserrechte ging es bei Elena Matera\, als sie zur Red-Bull-Ansiedlung in der Brandenburger Kleinstadt Baruth recherchierte. Sie erklärt\, wie Journalist:innen Behörden und kommunale Versorger zur Auskunft zwingen und wo die wichtigsten Wasserdaten liegen. \nDass die Energiewende für Kommunen auch Schattenseiten hat\, belegt Fabian Dietrichs Recherche\, für die er hunderte Kommunen parallel anschrieb: Er konnte nachweisen\, dass manche Wind- und PV-Betreiber die Standortgemeinden um die finanzielle Beteiligung prellen. \nWindkraft war auch bei Aline Pabst Thema: Sie hat im Saarland und Baden-Württemberg zu organisierten Windkraftgegnern recherchiert und stieß auf ein dichtes Lobbynetzwerk\, das Bürgerinitiativen vor Ort instrumentalisiert.
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SUMMARY:Jenseits der Opferrolle: Neue Narrative in der Berichterstattung über rechte Gewalt
DESCRIPTION:Die Aufarbeitung von NSU und Hanau zeigt strukturelle Defizite der Berichterstattung: Betroffene bleiben in Opferrollen fixiert\, traditionelle Formate sprechen über Menschen statt mit ihnen. Vor diesem Hintergrund stellen sich zentrale handwerkliche Fragen: \nWie gelingt die Berichterstattung über rechte Gewalt jenseits der Opferrolle – durch narrative Interviewtechniken\, die traumatisierete Betroffene als handelnde Subjekte zeigen? Welche kulturellen Codes spielen insbesondere bei muslimischen oder migrantisierten Betroffenen eine Rolle? Und welche Methoden kontextualisieren Betroffenenportraits in der Kontinuitätsdebatte um NSU und Hanau sachlich\, ohne Objektivierung oder Instrumentalisierung?\nDas Kollektiv MIKRASS erprobt und entwickelt diese methodischen Ansätze seit Jahren in der redaktionellen Praxis. Die Arbeit umfasst Langzeitrecherchen zu den Kontinuitäten rechter Gewalt\, die Entwicklung narrativer Interviewformate sowie die Produktion preisgekrönter Formate – von Dokumentationen bis zu digitalen Kurzvideos. \nAktuell realisiert MIKRASS das Projekt „MigraMemory: Women of Change“ (gefördert von Wikimedia Deutschland)\, in dem Projekt stellen Angehörige der Opfer des NSU-Netzwerkes und anderer Opfer rechter Gewalt ihre Perspektiven und Erinnerungen selbstbestimmt in den Mittelpunkt – jenseits traditioneller Opfer-Narrative. \n\n\nDie Learnings aus dem Projekt fließen in den Vortrag ein. Der Vortrag lädt Journalist:innen ein\, neue Narrative jenseits von Defizit- und Opferlogiken zu entwickeln – als demokratische Praxis in einer postmigrantischen Gesellschaft\, die zunehmend unter Druck steht.
CATEGORIES:REPRÄSENTATION UND VIELFALT IM JOURNALISMUS
LOCATION:U2\, Hugh-Greene-Weg 1\, 22529 Hamburg\, Eimsbüttel\, Deutschland
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