Redaktionen recherchieren immer wieder dieselben Personen, Firmen und Netzwerke neu, weil investigative Erkenntnisse meist nur als Artikel veröffentlicht und gespeichert werden – aber nicht als strukturiertes Wissen.
Die Session zeigt, wie sich mit OpenAleph und dem Follow the Money Toolkit frühere Recherchen in ein belastbares redaktionelles Gedächtnis überführen lassen: Belege, Beziehungen und Quellen bleiben auch über einzelne Recherchen oder personelle Wechsel innerhalb einer Redaktion hinaus nutzbar. Ein investigatives Team kann so über Jahre eine Evidenz-Datenbank über eigens recherchiertes Wissen aufbauen, was Folgerecherchen extrem vereinfacht.
In anderen Industrien sind solche internen "Knowledge Graph"s schon lange Standard, im Journalismus müssen wir noch etwas mehr tun!