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Friday June 12, 2026 12:00 - 13:00 CEST
Wer über schwere Vorwürfe und einen konkreten Verdacht berichtet, muss den Kritisierten die Gelegenheit geben, vor der Veröffentlichung Stellung zu nehmen. Diese „Konfrontation“ ist auch Teil der notwendigen Gegenrecherche, denn nicht jeder Verdacht stellt sich am Ende als haltbar heraus.
Wer eine solche Anfrage erst gar nicht stellt oder zu unkonkrete Fragen stellt, verstößt gegen die journalistische Sorgfaltspflicht. Es droht eine juristische Niederlage vor Gericht.

Was aber tun, wenn die Konfrontierten gar nicht reagieren? Oder sie ein Interview von Bedingungen abhängig machen, die journalistisch nicht akzeptabel sind? Wie sollte man reagieren, wenn Medienanwält:innen nur Gegenfragen stellen, statt zu antworten? Welche Fristen sind angemessen? Wie stelle ich sicher, dass meine Anfrage überhaupt angekommen ist?

Das Panel erläutert anhand praktischer Beispiele, was beim Bemühen, auch die Gegenseite zu Wort kommen zu lassen, journalistisch angemessen und juristisch notwendig ist.
Speakers
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Brid Roesner

Redakteurin, Norddeutscher Rundfunk
Brid Roesner, aufgewachsen in Niedersachsen. Zum Studium der Politikwissenschaft ging es weiter Richtung Norden nach Kiel und Kopenhagen. 2008 Start beim NDR in Kiel. Nach dem Volontariat seit 2010 Autorin bei „Panorama 3“ und „Panorama“ in der Abteilung Recherche. Sie war... Read More →
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Nina Lüssmann

Partnerin, BUSE Rechtsanwälte
Dr. Nina Lüssmann ist Partnerin bei BUSE in Hamburg und leitet die Kompetenzgruppe Reputationsschutz und Medienrecht. Mit über 15 Jahren spezialisierter Erfahrung berät und vertritt sie national sowie international bekannte Persönlichkeiten und Wirtschaftsunternehmen in allen... Read More →
Friday June 12, 2026 12:00 - 13:00 CEST
K9 (Glashaus)

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