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Friday June 12, 2026 10:00 - 11:00 CEST
Seit Jahren betonen Medienhäuser ihren Anspruch auf mehr Diversität. Doch wie erleben BIPOC und migrantische Journalist:innen den Redaktionsalltag tatsächlich?
Um diese Lücke zwischen Selbstbild und Realität sichtbar zu machen, hat das Kitt Kollektiv im vergangenen Jahr erstmals eine groß angelegte Umfrage unter BIPOC und migrantischen Journalist:innen durchgeführt. Über 200 Betroffene berichten darin und in vertiefenden Gesprächen von strukturellen Missständen: von rassistischen Mikroaggressionen, Diskriminierung aufgrund von Akzent oder (zugeschriebener) Herkunft, fehlenden Ansprechstellen – und von einem systematischen Wegschauen bei Beschwerden. Viele haben die Branche bereits verlassen oder ziehen diesen Schritt ernsthaft in Erwägung.

In diesem Panel stellen wir die zentralen Recherche-Ergebnisse vor und diskutieren sie gemeinsam mit Betroffenen. Welche strukturellen Veränderungen brauchen Redaktionen wirklich? Wie können wirksame Beschwerde- und Antidiskriminierungsstellen aussehen? Und welche Formen von Solidarität unter Kolleg:innen sind notwendig, um Machtungleichgewichte zu durchbrechen?

Das Kitt Kollektiv ist ein FLINTA*-Zusammenschluss von neun Journalist:innen. Gegründet aus der Erfahrung von Vereinzelung als Freie und mangelnder Diversität in deutschen Redaktionen, versteht sich Kitt als kollektiver Versuch, Strukturen zu reparieren – oder neu zusammenzufügen, wo sie bislang ausschließend und brüchig sind.
Friday June 12, 2026 10:00 - 11:00 CEST

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